Ford entscheidet sich in Europa für Geely wegen ihrer Elektroautos

Ford bis 2029

Ford vereint sich mit Geely, dem chinesischen Autohersteller, um künftig neue Modelle in Europa zu fertigen und sie auch für Europa zu entwickeln. Dafür soll vor allem das bestehende Werk in Valencia genutzt werden, wo künftig auch Geely-Fahrzeuge gebaut werden.

Ford hat bereits Elektroautos mit einem anderen Partner auf die Räder gestellt, weiterhin werden Modelle auf MEB-Plattform VW gebaut. Künftig wird es außerdem einen elektrischen Fiesta geben, der gemeinsam mit Renault entsteht. Weitere Modelle, darunter ein Familien-SUV mit Hybrid und Elektrooptionen, wird mit Geely entstehen.

Ford habe sich nach eigenen Angaben sehr bewusst für Geely als Partner entschieden, weil die Chinesen gute Elektroautos bauen und eine „breite Kompetenz“ aufweisen. Mit der Partnerschaft sei das Ziel gesetzt, künftig neue Autos aus und für Europa anbieten zu können, ohne dass die Kosten explodieren. China sei hier ein Vorbild.

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Ford schwört gerade beim neuen Crossover-SUV, dass es sich wirklich um ein neues Modell handelt und nicht einfach um ein Geely-Auto mit Ford-Logo und Design. Ford verspricht ein „völlig eigenständiges Fahrzeug“. Es soll ein „unverkennbares“ Ford-Produkt werden und „kein langweiliges“ Auto werden.

Weil man bei Geely natürlich auch eigene Verkaufsziele verfolgt, wird man das Werk in Valencia gut auslasten können. Geely ist vor allem mit anderen Marken wie Smart, Volvo und Polestar in Europa vertreten, doch auch die eigene Hauptmarke soll erfolgreich werden.

Ford hat die letzten Jahre mächtig an Boden verloren, besonders durch das Ende von Modellen wie Fiesta und Focus, die keine Nachfolger erhalten haben. Nun will man den europäischen Markt abseits der Gewerbefahrzeuge jedoch wieder angehen, aber unbedingt mit fremder Hilfe und nicht allein aus eigenen Entwicklungen. (via Autocar)

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