Freemium ist die Zukunft mobiler Spiele

Das noch recht frische Freemium-Modell ist bei mobilen Apps und Spielen nach wie vor sehr umstritten. Das liegt aber auch den verschiedenen Beispielen, denn es gibt gute Beispiele für den Einsatz von Freemium und eben auch eher schlechte. Nick Earl von EA ist sich aber seiner Sache sicher und hat jetzt in einem Interview klar zum Ausdruck gebracht, dass das Freemium-Modell für mobile Spiele die Zukunft sein wird. Freemium sei sogar von Gamern inzwischen sehr erwünscht, was der Erfolg von EA unterstreicht.

Trotz der Kritik konnte EA das Freemium-Modell in der jüngeren Vergangenheit erfolgreich in neue Spiele integrieren. Das unterstreichen auch die Top-Ranglisten von Spielen, wo in der Regel kaum noch die typischen Premium-Spiele zum einmaligen Preis zu finden sind, sondern die kostenlos erhältlichen Freemium-Spiele.

Als erfolgreiches Beispiel nennt Nick Earl das Spiel „The Simpsons Tapped Out“, welches sehr erfolgreich ist. Das Spiel, welches kostenpflichtig erweitert werden kann erwirtschaftet inzwischen Umsätze wie die erfolgreichsten Konsolen-Spiele von EA.

Mit dem Freemium-Modell werden Spiele bezeichnet, welche kostenlos erhältlich sind, dafür dann aber einzelne Elemente innerhalb des Spiels gekauft werden müssen oder können. Ich persönlich hatte bisher beispielsweise mit CSR Racing und Real Racing 3 zuletzt die sehr positiven Beispiele gespielt – wie sind eure Erfahrungen?

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(via Pocket-lint)

  • Stephan Sch

    Recht frisches Modell? Das erste mal tauchte das Wort „Freemium“ 2006 in der Spiele-Industrie auf und Firmen wie Bigpoint setzen seit Jahren auf Freemium-Modelle für ihre Games.

    • dennyfischer

      Geht ja gerade um mobile Spiele, bei welchen Freemium sicher schon länger vorhanden ist, wenn überhaupt aber erst seit einem Jahr verstärkter eingesetzt wird.

  • Sascha Ostermaier

    Freemium ist cool, vor allem für Gelegenheitsspieler, die auf diese Weise großartige Spiele kostenlos zocken können. Was die großen Publisher allerdings draus machen, allen voran Gameloft, ist unter aller Sau. Noch schlimmer ist allerdings die Paymium-Variante. Zahlst happige 5 Euro für nen Titel und darfst dann In-Game noch nachlegen. Aber die Masse ist offen dafür, sieht man ja überall.

  • Saimoen

    Dabei werfen solche Spiele wesentlich mehr Gewinn ab als so bezahlte Spiele. Die User werden in der Regel verarscht ohne ende: Ohne zu bezahlen kommt man nicht weit und dann muss man oft kleine Beträge zahlen, die summiert horende Summen ergeben.

    • dennyfischer

      Deshalb meinte ich positive und negative Beispiele. Bei Real Racing 3 komme ich nach kurzer Zeit in einen Spielfluss, wo ich kein echtes Geld brauche und trotzdem Spaß habe.

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  • dfgfdg

    Nicht zu vergessen der Internetzwang…