Google hat in den letzten Wochen zahlreiche Neuerungen für Gemini eingeführt, die App- und Web-Version noch einmal komplett überarbeitet und zahlreiche neue Produkte angekündigt. Etwas nebenbei sind außerdem neue Nutzungslimits mitgekommen, worüber sich Nutzer massenhaft beschwerten.
Nicht über den Fakt, dass es Nutzungslimits gibt, sondern dass diese teilweise von Nutzern sehr schnell erreicht worden sind und das auch bei einem kostenpflichtigen Pro-Abonnement (das jetzt mehr bietet). Google reagiert jetzt zügig auf das Feedback mit einigen Anpassungen, musste jedoch auch Fehler beheben.
Unter anderem haben Fehler bei Nutzung von Omni (das neue Videomodell) oder großen Anfragen mit Anhängen über Gemini 3.1 Pro für ein zu schnelles Volllaufen des Nutzungslimits gesorgt, was ab sofort besser funktionieren soll. Anfragen über das Modell Flash Lite hingegen „sollten kostenlos“ sein und nicht angerechnet werden, fügt Googler Josh Woodward hinzu.
SmartDroid.de bei Google folgenWeil man umfangreiche Funktionen wie Deep Research jedoch besser abrechnen können muss, wird man hier detaillierte Nutzungsübersichten einführen. Außerdem gibt es künftig Benachrichtigungen vor dem Erreichen von Nutzungslimits, damit Nutzer besser planen können und eine Warnung erhalten, wenn diese notwendig sein sollte.
Zu guter Letzt soll die Modellauswahl in Gemini künftig für alle weiteren Gemini-Sitzungen gespeichert werden und nicht mehr auf eine Standardauswahl zurückspringen. Eine Veränderung gibt es nur, wenn Nutzungslimits erreicht sind, dann würde Gemini zB von Pro auf Flash Lite wechseln.
Ob diese Veränderungen jetzt ausreichend für die Zukunft sind und ein Verbesserung zu den letzten Tagen nach Einführung der Nutzungslimits darstellen, müssen wir schlussendlich im Alltag prüfen. Ich selbst nutze Gemini viel, aber meistens in Gemini 3.5 Flash und komme damit nicht in Probleme mit den Nutzungslimits.
