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Google Pixel: DxOMark-Test der Kamera ist online, kein OIS

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Google hat den in den neuen Pixel-Smartphones die beste Kamera verbaut, die man derzeit am Smartphone-Markt bekommen kann. Wobei erwähnt werden sollte, dass die verbaute Kamera im Prinzip ein Weiterentwicklung des letzten Jahres ist, zudem recht ähnlich auch im HTC 10 verbaut wurde. Neu ist der verbaute Sensor, jetzt kommt der IMX378 von Sony zum Einsatz, der sich aber wohl nur marginal zum Vorgänger IMX377 unterscheidet.

Anders als im HTC 10 verbauten HTC und Google diesmal aber keine echte optische Bildstabilisierung, sodass die Kamera sogar mehr den Nexus-Geräten aus dem vergangenen Jahr gleicht. Besser ist das Zusammenspiel aus Hardware und Software trotzdem, verspricht zumindest der DxOMark, bei dem die Pixel-Kamera satte 89 Punkte und damit Platz 1 abstauben konnte.

Natürlich wissen wir nun nicht, wie viel Einfluss Google auf dieses Ergebnis hat. Generell wird zur Präsentation neuer Smartphones jetzt immer gern direkt mit dem DxOMark-Wert geworben, sodass die DxOMark-Leute die Geräte theoretisch schon vor allen anderen hatten und eine derart enge Zusammenarbeit vielleicht grundsätzlich hinterfragt werden sollte.

Aber anders als bei anderen Geräten ist direkt zu Präsentation der Geräte auch tatsächlich ein vollständiger Test online und nicht einfach nur eine bloße Zahl. Von verwackelten Fotos oder Videos ist hier übrigens nicht die Rede, das vermeintlich fehlende Feature (Optical Image Stabilization) fällt also nicht weiter ins Gewicht.

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4 Kommentare
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4 Comments

  1. CarFreiTag

    5. Oktober 2016 at 13:32

    Google stabilisiert via Gyrosensoren und Software.

    • Mark-Ingo Thielgen

      5. Oktober 2016 at 14:21

      Gyrostaten, die so sensibel sind, dass sie Mikroschwingungen in Pixel-Dimensionen erfassen (kannst Dir ja mal aufrechten, wie klein ein einzelnes Pixel dieser Kamera ist) und praktisch ohne Zeitverzögerung an ebenfalls verzögerungsfreie Software-Algorhytmen weiterleiten gibt es nicht (zumindest keine bezahlbaren und schon gar keine, die in ein Smartphone-Gehäuse passen). Tatsächlich steckt in solchen Highend-Kamera-Chipsets i.d.R Software, die bewegungsbedingte Unschärfen auf Basis von Bilderfolgen heraus rendert, was bei den heutigen Auflösungen praktisch nicht auffällt.

    • CarFreiTag

      5. Oktober 2016 at 15:01

      Ja – wird via Software ausgeglichen. Scheint jedenfalls passabel zu funktionieren.

  2. Mark-Ingo Thielgen

    5. Oktober 2016 at 14:10

    Man nehme einen Profi-Fotografen für die optimale Bildauswahl und die perfekte Anpassung der manuellen Kammeraoptionen, klemme das Smartphone auf ein gutes Stativ, benutze den Zeitauslöser … und schwupps kommen perfekte Fotos raus.

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