Google verriegelt Android noch stärker und bringt erste Updates für Pixelsnap

Google Pixel Snap Hero

Google hat die Android-Entwicklung und die Bereitstellung neuer Updates im letzten Jahr grundlegend verändert und es geht 2026 damit weiter. Nun gibt das Unternehmen bekannt, den Quellcode im Android Open Source Project nur noch zweimal statt viermal je Jahr zu veröffentlichen. Die Bereitstellung beschränkt sich auf die Updates Q2 und Q4.

Die Umstellung dient der besseren Abstimmung auf das „Trunk-Stable“-Entwicklungsmodell von Android. Das große Ziel mit diesen Anpassungen ist es, die Stabilität der Plattform für das gesamte Ökosystem zu erhöhen und die Entwicklung zu vereinfachen. Vor allen Dingen soll dadurch die Komplexität bei der Verwaltung mehrerer Code-Branches eliminiert werden.

Laut Google sei das Engagement für das Open-Source-Projekt unverändert, aber die neue Strategie würde einem robusten Fundament dienlich sein und das gesamte Android-Ökosystem letztlich stärken. Bei den Sicherheitsupdates, die monatlich erscheinen, wird sich durch diese Umstellung jedoch nichts ändern.

Generell ist bei Android nun seit Android 16 neu, dass die öffentliche Testphase zu Beginn des Jahres startet, die fertige Version bereits im Juni erscheint. Eine große Nebenversion kommt dann im frühen Winter (QPR3), die dann auch neue Systemfunktionen mit dabei hat. Generell werden jedoch quartalsweise große QPR-Updates veröffentlicht – meist nur interessant für Pixel-Nutzer.

Updates für die Pixelsnap-Ladegeräte

Wilde Zeiten, in denen wir leben. Vor ein paar Jahren noch nicht denkbar, können wir heute auch die Firmware von Ladegeräten aktualisieren. Möglich wird das bei den Pixelsnap-Ladegeräten, die Google mit der Pixel 10-Serie einführte. Neu ist nun, dass der Nutzer in der Pixel Stand-App prüfen kann, welche Firmware installiert ist und ob möglicherweise neue Updates bereitstehen.

Google ist jedoch nicht komplett transparent. Derzeit ist unklar, ob es nun das erste Update für die Pixelsnap-Ladegeräte gibt, oder ob es seit Marktstart im vergangenen Sommer möglicherweise schon Updates gegeben hatte. Neu ist vor allem, dass es der Nutzer nun selbst prüfen kann, weil die Pixelsnap-Firmware nun prüfbar ist.

Die neue Vorgehensweise ähnelt dem Apple MagSafe-System, bei dem Ladegeräte ebenfalls im Hintergrund aktualisiert werden und die Versionsnummer einsehbar ist. Das neue Feature in der Pixel Stand-App sollte in den kommenden Wochen eingeführt werden, es konnte nun erstmals im Quellcode der App entdeckt werden.

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