Im Alltagstest schlägt sich der IONIQ 5 von Hyundai sehr gut, bleibt aber auch im zweiten Jahr nicht ganz ohne Schwächen. In unserem Testbericht sind ein paar Punkte zusammen gekommen und ich wollte euch die wohl auffälligsten Merkmale in kurzen Stichpunkten zusammenfassen. Dabei gibt es eine bunte Mischung an positiven und auch negativen Merkmalen, die den IONIQ 5 von Hyundai ausmachen.

IONIQ 5: Testbericht in zehn Stichpunkten

  • Design ist ein Hingucker: Auch im zweiten Jahr ist der IONIQ 5 im Straßenverkehr klar zu erkennen. Er unterscheidet sich optisch vom Rest sehr, man erntet viele Blicke. Es gibt eigentlich nichts, was an diesem Auto nicht gut aussieht.
  • Hochwertiger Innenraum: Hyundai setzt innen auf runde Formen und weiche Materialien. Das Design ist gelungen, der Wohlfühlfaktor ist garantiert. Das auffällige Lenkraddesign sieht gut aus und liegt stark in der Hand.
  • Clever, aber nicht überall gibts viel Platz: Vorn ist viel Platz und die Mittelkonsole ist verschiebbar. Auf den hinteren Plätzen gibt es ebenfalls viel Platz. Diese kann man sogar in ihrer Tiefe verstellen, was man auch muss, wenn man hinten mehr laden will. Trotz mehr als 4,6 m Gesamtlänge fällt der Stauraum im Kofferraum eher dünn aus.

  • Fahrspaß garantiert: Die große Motorisierung ist sehr stark – über 605 nm. Das Fahrwerk passt dazu gut, das Lenkrad auch. Schade ist, dass man hier nichts anpassen kann, wie zum Beispiel ein komfortableres oder sportlicheres Lenkverhalten.
  • One Pedal Driving top, Verbrauch flop: Man kann versuchen den IONIQ 5 sparsam zu fahren, zum Beispiel mit dem One Pedal Driving, doch das ist sehr schwer. Unter 20 kWh haben wir es nicht geschafft und auf der Autobahn sogar 30 kWh gerissen. Das ist schade, weil somit eine Ladung mit großem Akku trotzdem nur maximal 350 km hält.
  • Schnell geladen, aber nicht immer: Zu viele Faktoren spielen eine wichtige Rolle, damit der IONIQ 5 seine über 200 kW Ladeleistung erreicht. Aber auch mit über 120 kW ist der Akku schnell nachgeladen. Es fehlt weiterhin eine automatische Routenplanung inkl. Ladestopps und die Konditionierung des Akkus auf Knopfdruck.
  • Infotainment und Klimasteuerung nicht zu Ende gedacht: Hyundai wollte einige Tasten wegräumen, wodurch diverse Funktionen irgendwo in Menüs gelandet sind. Die optionale Sprachsteuerung hat im Alltag zu oft gehakt. Schade, da wäre mehr gegangen. Nicht mal Wireless Android Auto ist dabei.

  • Alleine fahren sollte der IONIQ 5 eher nicht: Theoretisch hält der IONIQ 5 die Spur alleine, kleine Schlenker oder schnelle Kurven können das System aber schnell an seine Grenzen bringen. Das automatische Einparken zwischen anderen Autos funktioniert in hektischen Momenten nicht so richtig, aber dafür recht zuverlässig.
  • Rundumblick: Wechselt man mit dem Blinker die Spur, zeigen Kameras den toten Winkel. Außerdem gibt es einige andere Kameras, die das Einparken in engen Parklücken stark erleichtern. Das hat mir wirklich viel Spaß gemacht.
  • Smartphone-Verbindung etwas träge: Sie hat funktioniert, aber nur mit großer Verzögerung. Die Klimasteuerung muss nicht sofort anspringen, das ist okay. Aber das Auto per Telefon entsperren sollte nicht 15 sek dauern.

Elektrisierend: Wir haben den Hyundai IONIQ 5 testgefahren

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Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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1 Kommentar

  1. Ich kann mich nur wundern, wie sie es schaffen, auf solche Verbrauchswerte zu kommen. Meine Erfahrungen sind viel besser. Ich stelle die Rekuperation auf Automatik und erreiche bei 130 kmh auf der Autobahn 22 bis 24 kWh. Bei Überlandfahrten liegt mein Verbrauch zwischen 15 und 18 kWh. Und das sind keine Schleichfahrten. Zur Ergänzung, ich fahre das Modell mit dem großen Akku und Heckantrieb..

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