ID.3 Neo: Das Upgrade zur Elektro-Vorstufe des Golfs scheint zu gefallen

VW ID.3 Neo Front

Nach vielen Ankündigungen und reichlich Wartezeit kann man bei Volkswagen endlich mal wieder ein paar neue bzw. verbesserte Elektroautos anbieten. Neben dem ID Polo gibt es außerdem ein Upgrade für den ID.3, der in Europa zu den beliebtesten Elektroautos gehört.

Obwohl es sehr viel Kritik in den letzten Jahren gab. Touchtasten und Slider, miese Materialien, kein echtes VW-Design und vieles mehr. Volkswagen macht den ID.3 noch nicht nicht zum ID Golf, jedoch einen entscheidenden Schritt in diese Richtung mit reichlich Anpassungen.

Unter der Haube tut sich nicht viel, wir bleiben bei maximal 183 kW am Schnelllader und rund 627 Kilometern Reichweite mit dem großen Akku. Für diese Klasse, die ohnehin kaum Auswahl bietet, sind das sehr vernünftige Werte. Renault hat gerade seinen Megane Elektro aktualisiert und bietet dort nur maximal 500 Kilometer.

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Was laut den ersten Berichten beim ID.3 Neo sofort auffällt, ist der stark verbesserte Innenraum aufgrund deutlich höherwertigen Materialien. Metall und Stoff werden jetzt integriert. Das entspräche jetzt der erwartbaren Qualität. Beim Infotainment gibt es Kritik, denn das ist nicht zum Fahrer geneigt und „auch stark im Blickfeld des Fahrers“. Dafür funktioniert das neue Android-System flott.

ID.3 Neo Cockpit

VW hat das Display hinter dem Lenkrad vergrößert und mit vielen Funktionen wie einem Retro-Look ausgestattet. Das kommt allgemein gut an, hervorgehoben wird zudem die gute Ablesbarkeit. Ebenso freudig empfangen wird die Rückkehr zu Tasten und Knöpfen, die man wieder blind fühlen kann. VW hätte sich beim Lenkrad aber mehr Mühe geben können (meine Kritik dazu). Die Ergonomie sei jedoch wieder ein Vorteil und kein Nachteil mehr.

Generell ist der Innenraum anders. Platz für zwei Smartphones und ein Mittelfach mit zwei Armlehnen sind neu dabei. Generell fällt im Innenraum auf, dass es wieder praktisch und hochwertig ist, statt Klavierlack und aufgezwungenes „anders sein“. Selbst so kleine Dinge wie vier Kippschalter für vier Fensterheber sind erfreulich, auch wenn es irgendwie absurd klingt.

Bei den aktuell maximal 170 kW Systemleistung an der Hinterachse bleibt das hohe Gewicht durch den großen Akku spürbar. Generell fühlt sich ein Elektroauto spritziger als ein Verbrenner an, ab der „normale“ ID.3 Neo wir deshalb nicht zum Sportwagen. Das soll sich jedoch ändern, denn erstmals ist auch eine GTI-Version geplant. (via Insideevs, Autoscout24)

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4 Kommentare zu „ID.3 Neo: Das Upgrade zur Elektro-Vorstufe des Golfs scheint zu gefallen“

  1. Sorry, dass ich das jetzt schreiben muss. Aber wie kann man in einem Elektrofahrzeug auf einen Retro-Look mit Drehzahlmesser und vielleicht noch eine Öltemperaturanzeige abfahren und dieses auch noch als Highlight bei jeder Präsentation hervorzuheben. Hallo, wir sind im 21. JAHRHUNDERT ( ist wahrscheinlich in Deutschland noch nicht angekommen). Kein Wunder, dass uns die Chinesen bei wirklich wichtigen Dingen in der E-Mobilität den Rang ablaufen.

  2. Der alte ID.3 war schon ein gutes Auto. Bedienung ist akzeptabel, kein wirkliches Problem. Der Antrieb ist top. schon mit 58 kWh 7,3 s. auf 100. Der neue braucht 8,0 s bei 58 kWh. Was mich zu einem Umstieg animieren würde, wäre ein echtes Schiebedach. Das vermisse ich im ID.3. Haptik ist für mich schon in Ordnung und er hat viele Ablagen.

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