Maserati setzt für Elektroautos auf Huawei

Maextro S800

Die Autobranche ist sich nicht ganz einig. Während die Einstiegs-, Mittel- und Oberklasse doch recht streng und eindeutig zur Elektromobilität wechselt, sieht das im Sportwagen- und Luxusbereich noch ein bisschen anders aus. Gerade die alteingesessenen Marken tun sich sehr schwer. Während Ferrari mit dem Luce bereits ein Elektroauto vorgestellt hat und auch Porsche mehrere Stromer im Portfolio hat, sieht man bei Maserati, Lamborghini und solchen Marken bislang eine andere Strategie.

Hier soll der Verbrenner bzw. der Hybrid noch ein paar Jahre die Fahnen oben halten. Bei Maserati geht man sogar so weit, dass neue Elektroautos wahrscheinlich in Kooperation mit chinesischen Herstellern realisiert werden. Dafür strebt man wohl Partnerschaften mit Huawei und JAC Motors an. Geplant sind vorerst ein mittelgroßes SUV und außerdem ein elektrisches GT-Modell, also ein sogenannter Grand Tourer.

Maserati Grantourissmo

Aufgeteilt ist die Kooperation in drei Bereiche. Maserati ist der große Name und bringt das Design und solche Themen ein. Huawei steuert seine HIMA-Plattform bei, zu der das smarte Cockpit, das Fahrassistenzsystem und die elektrische Antriebstechnologie gehören. JAC Motors soll hingegen im Maextro-Werk in Hefei – das liegt in China und Maextro ist eine chinesische Automarke – das gesamte Fahrzeug-Engineering und die industrielle Produktion übernehmen.

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Maserati Grecale

Maserati hat, abgesehen vom Design, natürlich noch die Oberhand über das internationale Vertriebsnetz für diese neuen Elektroautos. Es klingt ganz danach, dass diese Fahrzeuge auch für den europäischen Markt geplant sind und nicht speziell für China entwickelt werden.

Tatsächlich sei sogar geplant, dass die Fahrzeuge in China gar nicht mit dem Maserati-Logo, sondern mit dem Maextro-Logo vermarktet werden, während wir in Europa dann den berühmten Dreizack als Emblem auf den Autos sehen werden. Das sagen jedenfalls die Berichte aus China, die noch nicht offiziell bestätigt sind.

Das ist eine ganz schön wilde Strategie, aber für Maserati vermutlich die beste Lösung, um schnell, günstiger und trotzdem sehr gute Elektroautos realisieren zu können, denn man hat zwei sehr starke Partner an der Hand. Die Produktion soll auch gar nicht allein an einem Standort stattfinden. Der Teil der Rohkarosserien findet in China statt, während die Endmontage der Fahrzeuge dann in Italien in den Maserati-Werken durchgeführt werden soll. (via EET China, CNC)

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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