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Marktgeschehen

Oak OS: Berichte über neues Huawei-Betriebssystem reißen nicht ab

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Kann Huawei ein eigenes Smartphone-Betriebssystem für die Zukunft etablieren? Immer wieder wird über diesen alternativen Weg gesprochen, denn es gibt aus heutiger Sicht keinen anderen Ausweg, auch wenn sich Google gerade verstärkt für Huawei einsetzt. Trotzdem kann das anhaltende US-Embargo aus heutiger Sicht zu nur einer einzigen Lösung führen, damit Huawei internationale Märkte weiterhin mit neuen Smartphones bedienen kann.

Eine Alternative muss entwickelt werden, nicht aber auch zwingend zum Einsatz kommen

Erneut wird darüber berichtet, dass Huawei schon bald ein eigenes Betriebssystem zeigen will, das zukünftig auf Smartphones der Chinesen zum Einsatz kommt. Immer wieder war von Ark OS die Rede, nun wird von einem Oak OS berichtet. Wir bleiben skeptisch, auch wenn die Masse an Insider-Gerüchten nicht rein zufällig entsteht.

Grundsätzlich ist es aktuell schwer vorstellbar für mich, dass wir in Zukunft ein drittes Smartphone-Betriebssystem in den westlichen Märkten sehen werden. Zumindest sehe ich die Erfolgschancen gering, wenn nicht auch mit Facebook, Google und Co zusammengearbeitet werden kann. Ohnehin bekommt die viele und zum Teil falsche Berichterstattung den Chinesen nicht gut.

Alle Details: Huawei-Smartphones ohne Google-Apps – Google setzt sich ein [Update x17]

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Thomas Höllriegl

    7. Juni 2019 at 14:19

    Die sollen mal mit Herrn Nadella darüber reden, wie das so mit einem dritten OS für Smartphones ist. :-D

    • Avatar

      Reinhard Schäfer

      9. Juni 2019 at 22:56

      Huawei hat entscheidende Vorteile – eine riesige bestehende Kundenschar, die auch eine Marktmacht darstellen, wenn sie umsteigen, und konkurrenzfähige Smartphones in jeder Kategorie bis High-End. Windows 10 mobile hatte das nicht, denn die beiden High-End-Smartphones wären durch mäßige und blasse Displays, überhitzende Prozessoren von Qualcomm und Plastikrücken auch unter Android und iOS nicht gelaufen. Hätte sich Microsoft mit besserer Werbung, besseren Geräten, die einen Haben-Wollen-Faktor mitbringen und dem notwendigen Dahinter-Stehen an den Start gemacht, wäre Windows mobile noch am Laufen. Nadella wollte aber die Sparte ohnehin loswerden, als er kurz nach dem Verkaufsstart von Balmer übernahm und wenige Wochen später bereits das Ende verkündete. Um dem einen draufzusetzen, ließ er sich mit einem iPhone ablichten – weniger konnte man das neue (und wirklich gute) BS nicht unterstützen. Solche Fehler sind von Huawei nicht zu erwarten.

      • Denny Fischer

        Denny Fischer

        11. Juni 2019 at 15:07

        Jedenfalls konnte Huawei aus vielen Fehlern anderer lernen.

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