Samsung bringt mehrere neue Smartwatches an den Start und damit auch die ersten neuen Geräte mit dem brandneuen Wear OS in Version 3. Eine gemeinsame Entwicklung von Samsung und Google. Es ist die erste echte neue Wear OS-Smartwatch seit Jahren, da es ein großes Update für das Betriebssystem gibt und auch für die integrierte Hardware der Uhren. Das fängt beim 5-nm-Prozessor an, der weit entfernt von den bisherigen Qualcomm-Chips ist.

Eine deutlich höhere Leistung und mehr Speicher (1,5 GB RAM, 16 GB Datenspeicher) sprechen für eine wesentlich höhere Systemgeschwindigkeit. Bis zu 40 Stunden soll die Galaxy Watch 4 mit einer Akkuladung auskommen. Leider weit entfernt von Leaks der letzten Tage, in denen von einer ganzen Woche die Rede war. Im Alltag ist das ohnehin für jeden Nutzer sehr individuell zu betrachten.

Durch den Einfluss von Samsung: Wear OS lässt sich besser bedienen

Die neuen Kacheln erlauben einen schnellen Wechsel zwischen Funktionen der Lieblings-Apps:

Samsung hat zwei Modelle am Start. Die eher schlicht wirkende Variante ersetzt das Active-Modell. Trotz Wear OS bleibt der rotierende Displayrahmen vorhanden, womit sich die Software teilweise bedienen lässt. Diese ist übrigens ein Mix aus Wear OS von Google und One UI von Samsung. Auch das ist eine Premiere, da Wear OS in den letzten Jahren nahezu immer auf allen Geräten gleich aussah.

Samsung profitiert von den Google-Apps

Nach mehreren Tizen-Modellen hat Samsung jetzt auch endlich wieder Google-Apps im Angebot. Dazu gehört der Google Assistant (erst später), Google Maps und natürlich das riesige App-Angebot aus dem Google Play Store. Das hat den vorherigen Galaxy Watch-Generationen gefehlt. Was es vorher gab, ist jetzt auch wieder dabei. Ihr habt ein mobiles EKG, könnt diverse Körperwerte und euren Schlaf inkl. Schnarchverhalten messen, per GPS eure Outdoor-Aktivitäten verfolgen und vieles mehr.

Ansonsten muss man im Alltag mit anderen Uhren vergleichen, wie groß der Unterschied durch Wear OS 3 jetzt wirklich ist, nachdem sich Samsung und Google für die neue Software zusammengetan haben. Irgendwie habe ich das Gefühl, ging es Google dabei mehr um eine besser bedienbare Software und für Samsung um ein besseres App-Angebot. Das hat man kombiniert. Laut ersten Berichten ist das zum großen Teil gelungen.

Wer interessiert ist, findet nachfolgend ein paar mehr harte Fakten und Videos. Außerdem können sich Vorbesteller 150 Euro Guthaben für Samsung Pay sichern. Schon ab 269 Euro starten die Preise der neuen Uhren – 40 mm und Wlan-only.

Datenblatt der Galaxy Watch 4 und Galaxy Watch 4 Classic

Samsung Galaxy Watch 4 in den ersten Videos

Denny Fischer

Gründer und amtierender Chef von SmartDroid.de, bloggt hier und nur hier seit 2008. Alle Anfragen an mich, in den Kommentaren oder über die verlinkten Netzwerke.

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1 Kommentar

  1. LOL, das wird sicher ein toller Neustart.
    Damit ist WearOS bei Samsung so gut wie tot, und mit dem Kauf von Fitbit hat Google eine gute Alternative beseitigt – der Google Friedhof wartet schon.

    Mobvoi braucht eigentlich auch gar kein Upgrade auf diese Version für meine TW ausrollen, die läuft nämlich mindestens 96h/22%p.d., sogar mit echtem AOD meines Dritt-Ziffernblattes (nur mit dem Second Display geht sicher noch mehr, aber die Ablesbarkeit leidet drinnen zu sehr). Einfach einen eigenen Launcher zur besseren Bedienung installieren kann Mobvoi sogar schon jetzt.

    Vielleicht sollten die Werbestrategen der GW4 auch gleich dazuschreiben, welche der genannten Funktionen dann auch mit welchem Samsung Phone funktionieren, und IOS Kompatibilität (wohl mangels App, da Apple etliche Funktionen verbietet) künftig wegfällt (wie in einigen Blogs gemeldet wird).

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