Software-Auto: VW-Partner Rivian will mit dem R2 bald nach Europa

Rivian R2 Grün

Ein kompaktes und für Europa dennoch großes SUV ist der R2, das neueste Modell von Rivian feiert in den USA den Marktstart und ist für Europa bereits vorgesehen. Schon 2027 könnte der Startschuss fallen.

Derzeit geht es in Nordamerika los, dort liefert Rivian seinen R2 jetzt an Kunden aus. Das neue Elektroauto war lange Zeit angekündigt. Mit einer Länge von 4,7 Meter passt es perfekt in die Konkurrenz wie Tesla Model Y oder BMW iX3.

Mit einem Startpreis von rund 50.000 Euro (umgerechnet) für die Topversion ist Rivian eher auf dem Level von Tesla und nicht im Preisbereich der deutschen Automarken. Aber wie der Preis bei uns aussehen könnte, das lässt sich heute noch nicht sagen. Für diesen Kurs gibt es hier aber schon 665 PS und Allrad. Tendenziell werden weitere Ausführungen also günstiger.

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Rivian ist wie Tesla im Bereich der Software und auch sonst sehr ähnlich. Das ist hochmodern und zugleich sehr minimalistisch. Der Innenraum ist extrem aufgeräumt und hat mit klassischen Autos aus Europa wenig zu tun. Kaum Knöpfe oder Schalter, der Fokus liegt auf Lenkrad und zwei Bildschirmen.

Rivian R2 Cockpit

Diese modernen Fahrzeuge können auch lange nach Verkauf bis ins Details optimiert und verbessert werden, beim ersten Rivian-Modell hat der Hersteller sogar Jahre nach Verkaufsstart einfach per Software deutlich mehr Systemleistung als Performance-Paket anbieten können. Auch das Dämpfersystem konnte durch neue Algorithmen nachträglich optimiert werden.

Die Gefahr der hohen Updatefähigkeit ist jedoch, dass die Hersteller unausgereifte Fahrzeuge schnell in die Märkte bringen und erst im Nachhinein verbessern. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass man uns Möglichkeiten der Hardware vorenthält, nur um sie später als nachträgliche Software-Pakete kostenpflichtig zu können.

Vieles von Rivian werden wir in den kommenden VW-Modellen sehen, denn die grundlegende E/E Architektur wird ab dem ID Every1 beim deutschen Konzern in den Elektroautos integriert sein. (via Handelsblatt)

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