Last-Minute-Angebote bei Amazon: Jeden Tag neu!

Spam-Vorwurf gegen Chayns von Tobit: Wer eine App bei Google Play anbieten will, muss das selbst tun

Google Play Logo

Vor längerer Zeit hatten wir Chayns von Tobit vorgestellt. Das ist eine besonders einfache Möglichkeit aus einer Facebook-Seite heraus eine eigene Android-App zu basteln, was fast komplett von alleine passiert und im Grundpaket sogar kostenlos ist. Zig Tausende Apps wurden so bereits erstellt und gingen über den Google-Account von Tobit Software bei Google Play online. Doch Google schmeckt das nicht, die Apps wurden allesamt bei Google Play aus Verdacht des Spams entfernt.

Natürlich waren diese Apps kein Spam, dennoch wollten die Jungs von Google nach tagelanger Auseinandersetzung mit Tobit die Apps nicht wiederherstellen. Es kam sogar ganz anders, Google hat die eigenen Nutzungsbedingungen angepasst und fordert nun eigene Entwickler-Accounts von denen, die eine App anbieten wollen.

Über Chayns hatten wir selbst eine App zum Test angeboten, doch online war die bei Google Play über den Entwickler und nicht über einen Account von uns selbst. Genau das will Google aber nicht, um Spam zu verhindern.

Schlimmer noch: Erst eine Woche nachdem Google die chayns®-Apps unvermittelt aus dem Play Store genommen hat, hat die Übermacht aus Mountain View dann am 25. September 2014 ungeachtet europäischen Rechts ihre Geschäftsbedingungen an ihr Handeln angepasst. Danach ist für die Publizierung nun ein eigenes Developer Konto erforderlich, auch wenn man selbst nicht der Developer ist. Den Hintergrund erklärt Google mit diesen Worten: Es „wird einmalig eine Registrierungsgebühr von 25$ erhoben. Wir erheben diese Gebühr, um Anbieter hochwertiger Apps zu fördern und Spam möglichst zu vermeiden.“

(via Tobit, Caschy)