Immer mehr Daten wollen nicht nur die US-Konzerne von uns haben, das Visum für die USA fordert nun auch Angaben zu euren Social Media-Aktivitäten. Viele Menschen leben heute doppelt, denn neben der eigentlichen Person im „Real Life“ gibt es häufig noch diverse Konten im Web. Insbesondere Social Media spielt dabei eine wichtige Rolle, gerade auf […]

Immer mehr Daten wollen nicht nur die US-Konzerne von uns haben, das Visum für die USA fordert nun auch Angaben zu euren Social Media-Aktivitäten. Viele Menschen leben heute doppelt, denn neben der eigentlichen Person im „Real Life“ gibt es häufig noch diverse Konten im Web. Insbesondere Social Media spielt dabei eine wichtige Rolle, gerade auf Instagram und ähnlichen Plattformen sieht man häufig eine andere Welt einer Person.

Visum fordert digitale Informationen

Bis zu 15 Millionen Menschen könnten davon je Jahr betroffen sein, wenn die USA beim Visum auch Social Media-Konten, E-Mail-Adressen und Telefonnummern der letzten fünf Jahre fordert. Es geht dabei um die nationale Sicherheit, so die Begründung der Amerikaner.

Im Rahmen des Visumantrags wird offenbar seit Anfang des Monats verpflichtend nach Benutzernamen in den sozialen Medien, bislang genutzten E-Mail-Adressen sowie Telefonnummern gefragt, wie Associated Press (AP) berichtet. Die Auflistung muss alle Daten umfassen, die für die letzten fünf Jahre zutreffen und gilt für Visa zur Einwanderung sowie für vorübergehende touristische, Geschäfts- und Bildungsaufenthalte in den USA. (heise)

Deutsche und andere EU-Bürger sind davon aber nicht betroffen, da wir nur ESTA und kein Visum für die USA benötigen. Dennoch kann man damit rechnen, dass zukünftig immer mehr Länder vor allem das prüfen, was ihr bei eurer Zeit im Netz macht.

Denny Fischer

Gründer Smartdroid.de, bloggt seit 2008 täglich über Smartphones, Android und ähnliche Themen.

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