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Verrückt: Augsburg test Boden-Ampeln für Smartphone-Nutzer

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Smartphone Symbolbild

In Augsburg gibt es einen ersten Test, der die bessere Sichtbarkeit einer Ampel für Smartphone-Nutzer gewährleisten soll. Wir alle laufen wie Zombies durch die Straßen, die Köpfe in der Regel geneigt, doch nicht aus Trauer oder weil wir unsere Schuhe so toll finden, sondern weil wir wie starr auf das eigene Smartphone klotzen, um nicht mit den Leuten zu kommunizieren, die sich gerade um uns herum befinden. Und das wird immer schlimmer, die jüngere Generation kennt es nun gar nicht mehr anders, Kommunikation hat für sie immer etwas mit einem Display und einer virtuellen Tastatur zu tun.

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema. Zumindest an Straßenbahnhaltestellen werden in Augsburg nun neue Ampelsysteme getestet, die für Smartphone-Nutzer deutlich besser ersichtlich sein sollen. Neben der klassischen Ampel befinden sich nun auch Signalleuchten auf dem Boden. Es ist nur ein erster Test, ob diese rot leuchtenden Fußbodenplatten tatsächlich helfen könnten, die Sicherheit wieder etwas zu erhöhen.

Denn genau da liegt das Problem, uns lenkt das Smartphone einfach ständig zu sehr ab. Egal ob man nun selbst im Auto fährt oder nur die Straße überquert, wir gucken ständig mit gesenktem Kopf auf das Display unseres Smartphones und nehmen die Umwelt kaum noch wahr. Das bringt eben auch ein höheres Sicherheitsrisiko mit sich, wogegen verzweifelt Mittel gesucht werden.

Wer also schon gar nicht mehr weiß, dass eine Ampel in der Regel über der eigenen Kopfhöhe zu finden ist, wird zumindest an zwei Haltestellen in Augsburg nun auch vom Boden aus gewarnt. Das scheint tatsächlich nötig zu sein, erst vor Kurzem sei eine Jugendliche verstorben, weil sie mit Kopfhörern im Ohr und starrend auf ihr Smartphone geradewegs in eine Tram lief und als Konsequenz leider zu Tode gefahren wurde.

Schon krass und irgendwie bescheuert, wie wir uns vor uns selbst schützen müssen.

(via SZ, MacWelt)

3 Kommentare
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3 Comments

  1. Dave

    21. April 2016 at 12:55

    das is ja schon krass am besten läuft jeder mit nem Blindenhund durch die Gegend

  2. Christian Lange

    21. April 2016 at 12:56

    Ja ja, es kommt immer häufiger vor das ich an die dicken, in Stühlen sitzenden Menschen von Disney’s Wall E denken muss. Neulich, ein Mädchen ca 13~15 Jahre läuft auf dem Bürgersteig mit Kopf nach unten Stellung, vor ihr ein in der Einfahrt PARKENDES Auto, dass etwas auf dem Bürgersteig steht und besagtes Mädchen sich so sehr erschreckt weil sie dachte das Auto fährt raus dass sie schrie und ihr Handy fallen ließ. Für mich und meine Frau der Lacher des Tages…

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