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Wichtige Tipps & Fakten zu Lithium-Ionen-Akkus von Smartphones, Tablets, etc.

Akku-laden

Akku-laden

Auch wenn die Hardware wie Display, Prozessor, Arbeitsspeicher, Kamera, etc. in der Regel bei Smartphones, Tablets und ähnlichen Geräten im Vordergrund steht, ist doch vor allem der Akku wichtig für uns alle. Welche Akkulaufzeit ist möglich? Wie kann man die Akkulaufzeit erhöhen? Wie kann man Akku möglichst schonend behandeln? In welchem Rhythmus sollte ich meine Akkus laden?

Alles interessante Fragen, die Shen Ye von den XDA Devs jetzt beantwortet hat. Vor allem sind nach wie vor einigen Mythen weit verbreitet, mit denen der erfahrene Insider, Tech-Junkie, Nerd und Experte aufräumt.

  • Akkus nehmen durch Ladezyklen ab, sie verlieren auf Dauer an Leistung. Moderne Akkus können bis zu 1000 dieser Ladevorgänge verkraften, bis sie dann immer mehr unter 90 Prozent ihrer eigentlichen Kapazität fallen. Derzeit scheint sich die Behauptung zu festigen, dass ein Ladezyklus wirklich einer kompletten Ladung von 0 – 100 Prozent entspricht. Eine Ladung von 30 – 100 Prozent ist daher noch kein vollständiger Ladezyklus, sondern erst mit einer weiteren Ladung von mindestens 30 Prozent wird dieser vervollständigt bzw. die beiden Ladevorgänge als ein Zyklus gerechnet. In den letzten Jahren konnten Hersteller wie LG bereits die Anzahl der für Akkus verträglichen Ladezyklen erhöhen. 
  • Um die Alterung des Akkus nicht noch zu beschleunigen, sollte man das vollgeladene Gerät nicht unnötig lang am Netzteil lassen. Wobei inzwischen viele Smartphones und Tablets meist nach dem kompletten Aufladen selbstständig die Ladung abbrechen. Deshalb dauert auch bei vielen Geräten die Ladung der letzten 5 Prozent länger, da dann der Ladestrom heruntergefahren und der Akku nicht mehr geladen, sondern quasi nur noch mit der nötigsten Energie versorgt wird, um das erreichte Level zu halten.
  • Ein sich sehr stark haltender Mythos ist die angeblich positive Eigenschaft, die volle Kapazität des Akkus durch eine möglichst häufige vollständige Entladung des Akkus auf 0 Prozent zu erhalten. Das ist auf Dauer nicht gut, sondern sogar schädlich und lässt den Akku schneller altern bzw. an Kapazität verlieren. Einzig die im Gerät erfassten Statistiken zum Akku können in einigen Fällen dadurch zurückgesetzt werden, um wieder eine bessere bzw. genauere Anzeige der tatsächlichen Kapazität zu erhalten. Damit verbunden ist auch der Mythos neue Geräte besonders lange Zeit bei der ersten Ladung am Strom lassen zu müssen oder gar mehrmals nacheinander vollständig zu entladen, damit die volle Kapazität überhaupt erst verfügbar wird. Die volle Entladung ist grundsätzlich für Lithium-Ionen-Akkus nicht gut.
  • Zu guter Letzt gibt es da noch die Ladegeschwindigkeit. So gibt es zwar eine künstliche Beschleunigung dieser, wie bei aktuellen Prozessor-Plattformen von Qualcomm, doch das ist ebenso eher schädlich. Besonders gut und schonend für moderne Akkus ist eine langsame Ladung. Zudem hilft es meist nicht „größere“ Netzteile zu verwenden, da Akkus nur mit so viel Strom geladen werden, wie sie aufnehmen können. Einhergehend ist mit einer schnelleren Ladung auch eine höhere Wärmeentwicklung, die für Lithium-Akkus ebenso nicht gut ist. Ohne Grund hat HTC auf die besagte Funktion von Qualcomm nicht verzichtet, da etwa im One der Akku fest verbaut ist und daher eher schonend behandelt werden sollte.

Zusammenfassung

Wer seine Akkus nicht immer bis auf den letzten Tropfen entlädt (auch mal bei ~20 Prozent schon an die Steckdose hängen), sie nicht unnötig lange nach der vollen Aufladung am Strom lässt und vielleicht lieber zu Geräten ohne beschleunigten Ladevorgang greift, wird sicher längere Zeit die volle Leistung seiner Akkus genießen können. Letztlich besteht aber weiterhin ein Problem: Vor allem Smartphones müssen bei einigen Nutzern nicht selten mehrmals am Tag an die Steckdose, weshalb die dadurch zwangsläufig häufig auftretenden Ladezyklen leider schnell die genannte Anzahl der Wiederholungen erreichen können und so für eine abnehmende Akkukapazität sorgen.

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(via Google+, Androidnext)