China setzt bei Technologie gerade Maßstäbe, doch auch die Sicherheit ist wichtig. Deshalb gelten nun neue Regeln, unter anderem für Türgriffe an Autos. Nun hat die chinesische Marktaufsichtsbehörde SAMR satte sieben Millionen Fahrzeuge zurückgerufen, betroffen sind Tesla, Xiaomi, Leapmotor, Zeekr, Xpeng und Co – vor allem Automarken mit „modernen“ Türgriffen.
In China wird jetzt gefordert, dass nicht nur der Türgriff außen intuitiver gestaltet sein muss und eine mechanische Notentriegelung benötigt, auch die mechanischen Notöffner im Innenraum müssen dem Kunden besser erreichbar und erkennbar sein. Hier müssen die Hersteller jetzt nachbessern, allen voran Tesla mit mehreren Millionen Autos.
Als Abhilfe bringt Tesla kostenlose Warnhinweise an und verteilt ein Software-Update, das die Seitenscheiben nach einem erkannten Unfall automatisch absenkt. Die anderen Hersteller werden ähnlich vorgehen. Viel mehr kann man bei verkauften Autos auch nicht machen. Im Alltag öffnet man einen Tesla eigentlich mit einem Schalter, der beim Unfall jedoch ausfallen kann.
SmartDroid.de bei Google folgenXiaomi ruft etwa 390.435 Einheiten der Modellreihe SU7 aus dem Baujahr 2024 zurück, bringt Warnschilder an und optimiert per Software-Update die Entriegelung der Mittelkonsole sowie das automatische Herunterfahren der Fenster. Eine echte Nachrüstung aufseiten der Hardware scheint es bei keinem der betroffenen Hersteller im großen Stil zu geben.
Die neue Lösung ab dem neuen SU7 (zweite Generation) setzt auf eine neue Mechanik für den Türgriff außen, der sich in einer Notsituation jederzeit schnell bedienen lässt:


Europäische Hersteller setzen meistens auf normale Türgriffe, die komplett versenkten Varianten haben sich nicht so richtig durchgesetzt. Auch die sogenannten Winglets, die Audi zum Beispiel bei seinem neuen A2 E-Tron zeigt, gibt es bislang kaum und sie werden wohl in absehbarer Zeit auch nicht zum neuen Standard werden. (via Cnevpost)
