Google Wallet importiert automatisch Tickets und Karten aus euren Nachrichten aus Gmail, doch in Deutschland scheint man diese Verknüpfung nicht mehr anbieten zu dürfen. Dabei ist es brutal praktisch, dass Tickets und Karten automatisch in Google Wallet landen, sobald sie in Gmail als Nachricht angekommen sind.
Ein Beispiel: Ich kaufe digital Tickets für unser Kino. Nach dem Bestellvorgang müsste ich die Tickets händisch in Google Wallet laden. Das geht meistens auch mit wenigen Tipps auf dem Display, aber auch nicht immer. Die automatisierte Lösung im Hintergrund: Sobald die Ticket-Bestellbestätigung als Nachricht in Gmail ankommt, werden von dort die Tickets automatisch in Google Wallet übernommen.
Google Wallet darf in Deutschland nicht mehr aus E-Mails importieren
Das hat kurioserweise auch diesmal (7. März 2026) bei mir funktioniert. Ich glaube sogar zum ersten Mal überhaupt bei unserem Kino. Die Kinotickets sind in Google Wallet verfügbar, die Herkunft ist markiert mit dem Gmail-Logo.
Zugleich habe ich aber auch erstmals eine Warnmeldung gesehen, dass die Verknüpfung von Gmail und Google Wallet in Deutschland aufgegeben werden muss. Das sei geschehen im Rahmen einer Vereinbarung mit deutschen Regulierungsbehörden, deshalb können „dann keine Karten/Tickets mehr über Gmail hinzugefügt“ werden.

Im Rahmen einer Vereinbarung mit einer deutschen Regulierungsbehörde ändern wir die Verarbeitung personenbezogener Daten. Aus diesem Grund sind die unten stehenden Dienste für Nutzer in Deutschland nicht verknüpft und lassen sich auch nicht verknüpfen. Sie können dann keine Karten/Tickets mehr über Gmail hinzufügen und vorhandene Karten/Tickets werden aus Google Wallet entfernt. (via Google Support)
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Anbieter, die etwa Tickets online verkaufen, müssen bei ihren E-Mails eine bestimmte Formatierung einhalten, dann importiert Google Wallet diese Karten/Tickets automatisch. Richtig blöd, dass solche Funktionen mal wieder (vermutlich) dem Datenschutz zum Opfer fallen.

Es ist doch so: Man bezahlt den Datenschutz hier also mit einer „Komfort-Steuer“ von etwa 5 Sekunden Lebenszeit pro Ticket. Wahnsinn.
Und für das bisschen Komfort die Marktmacht von Google noch mehr vergrössern?
Der überwiegende Teil der Bevölkerung hat einfach den Schuss immer noch nicht gehört…
Und der andere Teil rennt mit modischen Aluhüten rum
Tja, wenn man keine richtigen Argumente hat…
Naivität ist kein Synonym für Gelassenheit.
Der Unterschied zwischen einer Verschwörungstheorie und der Realität war beim Datenschutz in den letzten Jahren oft nur etwa sechs Monate…
Das Ding ist halt, man konnte sowas SCHON IMMER in den Datenschutzeinstellungen bei Google abschalten als User. Das nenne ich nicht Datenschutz, sondern Bevormundung. Wenn man fies ist, kann man den Gedanken fassen, dass die deutschen Datenschutzbehörden die eigene Bevölkerung für zu dumm halten um sich die Einstellungen anzuschauen. dabei sind die bei Google wirklich gut strukturiert und allumfassend.
Es ist doch so: Der Bürger wird entmündigt und JEDER zahlt den nicht von allen benötigten Datenschutzwahn mit diesen 5 Sekunden.
Ich glaube es ist wohl jedem mehr als klar, dass es gier um keinen Datenschutz für uns Bürger geht. 🤣
könnte ich bitte nicht von einer Behörde bevormundet werden bitte. sollen sie doch dem Anwender die Wahl überlassen. was nehmen sie sich eigentlich raus
In der Nachricht von Google steht nicht explizit „Datenschutz“, sondern nur von einer „Vereinbarung“ mit einer Regierungsbehörde. Es könnten daher auch Kartell-Aspekte eine Rolle gespielt haben. Mir fällt nämlich auch kein genauer Textteil im deutschen Datenschutz ein, der das grundsätzlich verbieten würde. Es wirkt eher wie ein fauler Kompromiss a la wir dürfen hier zum Beispiel bei der Werbung ein bisschen mehr machen dafür verzichten wir bei der Zusammenführung in der Komfortfunktion, weil die kein Geld bringt. Ist nur eine Vermutung, aber diese Formulierung liest sich für mich einfach mehr in diese Richtung.
Da hast du voll ins Schwarze getroffen! Für Google ist es überlebenswichtig, Daten für personalisierte Werbung zu verknüpfen. Hier kämpft Google bis aufs Messer mit den Regulierern.
Der Deal war wohl: Wenn die Behörde sagt: „Ihr müsst die Datenverknüpfung einschränken“, opfert Google lieber eine unmonetarisierte Komfortfunktion wie den Gmail-Wallet-Import, um bei den lukrativen Werbedaten weniger hart reguliert zu werden oder langwierige Prozesse zu vermeiden.
Dass Google nur von einer „Vereinbarung mit einer Regierungsbehörde“ spricht, hat zwei taktische Gründe:
Man gibt nicht zu, dass man gegen Kartellrecht verstoßen hat, sondern nennt es eine „einvernehmliche Lösung“.
Die vage Formulierung schiebt die „Schuld“ dezent auf die deutsche Regulierung. Der Nutzer soll denken: „Die Behörden gängeln mich“, anstatt zu sehen, dass Google hier taktisch einen Teil des Ökosystems beschneidet, um den profitablen Kern zu schützen.
Wie ein vorheriger Kommentar zeigt, funktioniert die Taktik ja (zumindest bei eher unterkomplexen Menschen)…
Naja, das klingt aus deinem geschreibsel wie hörensagen und hat mit der realität nicht, aber auch wirklich nichts zu tun.
Ich brauche hier aber auch keine argumente, wenn du von hörensagen schreibst. Der datenschutz in Deutschland geht an der realität komplett vorbei und lässt die wirtschaftnund die menschen einfach im regen stehen. Und menschen wie du, in ihrer al-verkleidung klatschen hierfür beifall.
Wer ein handy besitzt, hat dem sogenannten datenschutz schon ewig byebye gesagt. Aber alle hängen noch an der geheimhaltung von namennund anschriften…
Wie soll ich bitte Menschen Ernst nehmen, die vor lauter Schaum vor dem Mund noch nicht mal auf Grammatik und Rechtschreibung achten?
Absolut respektlos anderen Menschen gegenüber.
habe mal ein „vermutlich“ dazu gepackt
Also wenn ich in der deutschen Sprache nicht so ganz stilsicher bin, werden eventuelle Fehler von mir als respektlos wahrgenommen und mein Beitrag (und wohl auch ich) werden ausgestoßen – so etwas könne man doch nicht ernst nehmen…
Schaum vor dem Mund? Wird damit damit Irrsinn nach Tollwut-Infektion unterstellt, oder dem anderen nir ein baldiges qualvolles Ende gewünscht?
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oder aber die Choleriker und Bullies lernen sich zurückzuhalten und weniger offensiv zu schreiben…
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zum Datenschuz:
Sehr oft in meinem Leben haben Behörden und Unternehmen den Datenschutz genutzt mir eine schnelle einfache Lösung zu versagen. Es kostete so viel mehr Kraft und Zeit die Informationen zu beschaffen.
Datenschutz sollte für die Bürger arbeiten und nicht gegen uns verwendet werden.
Was für ein Schwachsinn. Die Welt lacht über den Regulierungswahn in Deutschland. Aber wundern, dass man digital in der Steinzeit bleibt.
Ich sehe doch selbst eine teilweise „falsche“ Überregulierung. Aber deswegen ist nicht gleich grundsätzlich der DMA und DSA als falsch anzusehen. Und bitte auch klar trennen -wir reden hier vom Digitalen, nicht von der Überregulierung im Analogen.
Die „digitale Steinzeit“ liegt übrigens nicht an einem angeblichen „Regulierungswahn“ sondern einzig und alleine an der schlechten Politik von CxU und SPD in den letzten 30 Jahren.
Wie dumm die Menschen sind, sieht man ja daran, welche inkompetenten, grenzdebilen Spiessbürger SCHON WIEDER in die Regierung gewählt wurden…