Ladestationen benötigen Platz, selbst die eher kompakten Stationen mit 11 bzw. 22 kW sind in engen Innenstädten eher unpraktisch. Doch Rheinmetall liefert die Lösung und packt die AC-Ladestecker einfach in den Fußboden, genauer gesagt in den Bordstein. Die ersten Pilotprojekte waren erfolgreich, der Ausbau schreitet voran.
Gerade in den westlichen Großstädten wie Dortmund kommen die Bordsteinlader gut an. Sie benötigen sehr viel weniger Platz direkt an der Straße, laden weniger zu Vandalismus ein und funktionieren eins zu eins wie die klassische Ladestation. Auch im Winter funktionierten die Bordsteinlader von Rheinmetall „vollkommen störungsfrei“.
In den ersten zwölf Monaten verzeichnete der örtliche Energieversorger DEW21 insgesamt 4.000 Ladevorgänge ohne jegliche technische Ausfälle. Die Akzeptanz der Bordsteinlader ist hoch, die Nachfrage nach Ladepunkten in den Innenstädten wächst ohnehin. Ein Areal in der Dortmunder Innenstadt wurde deshalb sogar zügig von sechs auf zehn Ladepunkte vergrößert.
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Es gibt jedoch ein Problem und das ist der aufwendige Bau dieser Ladepunkte. Deshalb ist die Lösung grenzwertig, wenn es um die Wirtschaftlichkeit geht. Besonders auch dann, wenn es deutlich mehr Ladepunkte benötigt, weil dann ggf. die Anschaffung eines zusätzlichen Transformators notwendig wäre und auch dieser irgendwo in der Nähe platziert werden muss.
Eine weitere in Dortmund umgesetzte Lösung ist der Ladeanschluss in der Laterne. Habe ich persönlich bislang tatsächlich noch nie mit eigenen Augen gesehen. Bis zum Jahr 2034 plant die DEW21 in Dortmund jedenfalls die Ausrüstung von 750 weiteren Laternen mit jeweils zwei Ladeanschlüssen, macht also mehr als 1.400 neue Ladepunkte.
Was wir hier sehen: Es gibt verschiedene Lösungen und alle können damit glücklich werden. In meiner Heimatstadt sind in den letzten Jahren zum Beispiel sehr viele DC-Angebote entstanden. Wir gehen kurz einkaufen und das Auto ist wieder voll. Ich meide AC oftmals aufgrund der unverhältnismäßig hohen Kosten, aber das ist von Gemeinde zu Gemeinde sehr unterschiedlich. (via WDR)

Immer sehr gute Berichte!! Weiter so!!
Ich persönlich finde die Idee
mit den Straßenlaternen besser durchdacht, da sie in Sachen Regen, besser geschützt ist.
Prima Idee, nur verhindern die Fahradschutzstreifen fast immer die Umsetzung und das Parken ist selbst auf 5 Meter breiten Gehwegen ja verboten.
Nette Ideen, wäre aber immer noch fürs Induktion Laden. Sprich wenn der Parkplatz neu gemacht wird die Technik gleich mit verbaut. 😀
Induktives Laden hat viel zu hohe Verluste. Das mag beim Smartphone noch vernachlässigbar zu sein. Beim Laden eines BEV kommt da aber schon einiges zusammen.
wäre für mich ein NoGo diese bückerei, kann ich gleich den Unterbodenschutz prüfen. Schon mal für viele ab einem gewissen Alter unbrauchbar.
habe in Dortmund die Laternenlader schon probiert…nähe saarlandstr.
ich finde das Konzept super, es kommt nur auch darauf an auf welcher Seite die Laternen stehen.
Einbahnstraße und die Laternen links, ist für Ladeklappe auf der linken Seite nicht gut, da die Klappe stundenlang offen zur Fahrstrecke ist.
Kann ich mir in der Praxis bei Schnee, Schneematsch und Eis nicht vorstellen. Aber in Dortmund schneit s ja nie.