ID.Software 6: VW fängt mit Android auf dem Infotainment noch einmal neu an

ID. Cross 2026 getarnt 5

VW will ein neues und besseres Kundenerlebnis schaffen, dafür kommen mit dem neuen ID.3 Neo einige Neuerungen in die ID-Fahrzeuge. Zum Leidwesen der Bestandskunden, die wahrscheinlich kein Update erhalten werden.

Zumindest ist es sehr unwahrscheinlich, dass die neue ID.Software 6.0 ihren Weg in Bestandsmodelle schafft. Das liegt daran, dass Volkswagen hier auf eine neue Software auf Android-Basis setzt. Eine große Veränderung am Betriebssystem kann VW wahrscheinlich nicht mal eben per Update auf Bestandsmodelle spielen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Dass die neue Lösung eine Android-Basis hat, betont man nun immer wieder, weil es jetzt auch echte Android-Vorteile für Kunden gibt. Ich denke, man will damit die bekannte Android-Marke für mehr Außenwirkung nutzen, weil das Kunden hellhörig macht. In Deutschland sind über 60 Prozent der Smartphones mit Android ausgestattet.

VW bringt endlich App-Store in alle ID-Modelle

Der App-Store ist kein Google Play Store, aber durch die direkt zugängliche Android-Basis macht man es sich deutlich leichter, ein App-Angebot aus den Kategorien Audio, Video Streaming, Parking, Charging und Gaming anbieten zu können. Das ist noch keine Bestätigung, aber der Zugriff auf Apps wie YouTube in der ID-Baureihe wird damit wahrscheinlicher.

Innovision ist kein neuer Begriff bei VW, aber man holt ihn für das neue Infotainment wieder hervor. Am Ende ist natürlich auch irgendwie egal, wie man das Ding nennt, Hauptsache es funktioniert endlich zeitgemäß. VW ist mit diesem Schritt übrigens nicht allein, auch bei Hyundai und Kia wird mit neuen Modellen auf ein neues Android-System (Pleos) umgestellt, das endlich Apps bietet.

VW plant plant sein neues System auch in den künftigen Modellen, da wird es ja einige von geben. In Fahrzeugen wie dem ID.4 steckt es aber wahrscheinlich erst mit dem Upgrade auf den ID. Tiguan, das VW noch 2026 in den Markt bringt.

Cupra Born 2026 Android Infotainment

Wie der neue Cupra Born zeigte, ist die grundlegende Software auch im Rest der Core-Familie zu erwarten. Wenn Skoda dieses Jahr den neuen Epiq und den Peaq bringt, dann ist dort ebenfalls mit der neuen Android-Software zu rechnen.

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