Xiaomi ist in großen Schritten mit seinen Elektroautos auf dem Weg nach Europa, man befindet sich in den Vorbereitungen und holt großen Namen.
Xiaomi kann es finanziell sicherlich stemmen und in diesem Fall lockt auch einfach das gesamte Projekt an sich. Deshalb hat man bereits im eigenen Xiaomi-Center in München einige Ehemalige anderer europäischer Topmarken sitzen und mit Dieter Lorenz folgt jetzt ein bekannter Tesla-Name.
Der bisherige Senior Manager für Auslieferungsprozesse bei Tesla in Zentraleuropa ist bei Xiaomi nun als neuer Leiter für Logistik und Auslieferungen in Europa verpflichtet worden. Der kennt sich aus und weiß wie das in Europa funktioniert für neue Autohersteller.
YU7, das elektrische SUV von Xiaomi, wird auch in Europa erfolgreich sein, da bin ich mir sicher:

Nicht die Fehler von BYD und Co. wiederholen
Xiaomi hat noch weitere Tesla-Leute erfolgreich „rübergeholt“ haben. Man geht das in Europa offensichtlich nicht blauäugig an. Außerdem haben andere chinesische Marken schon genügend probiert und vorgemacht, was Xiaomi im europäischen Markt nicht tun sollte.
Was ich meine: Einige andere Hersteller dachten, sie kommen mit „ihren Leute“ nach Europa und dann läuft das schon. Aber es hat sich gezeigt, dass man Leute braucht, die den europäischen Markt wirklich kennen.
Xiaomi baut derzeit eine vollständige operative Basis in Europa auf, die neben Logistik und Auslieferung auch Zulassungen und den After-Sales-Bereich umfasst. 2025 wurde bereits Forschungs- und Designzentrum in München eröffnet.
Zunächst wird Xiaomi seine Elektroautos vollständig importieren müssen, das treibt die Preise aufgrund der Strafzölle hoch. Xpeng als Beispiel, produzieren ihre Autos für Europa bei Magna in Österreich. Aber von einer europäischen Produktion ist bei Xiaomi bislang noch nichts zu hören.
Derzeit testet Xiaomi seine Stromer auf deutschen Straßen umfangreich, aber auch auf dem Nürburgring.

Der Erfolg von Xiaomi sollte im finanziellen Umfeld steigen, wenn der Konzern auch daran denkt, treue Aktionäre mit der Zahlung einer Dividende im Boot zu halten. Aktuell ist ein Anstieg des Aktienkurses trotz Stützungskäufen nicht erkennbar.