Google veröffentlicht Eloquent: Neue KI-Diktier-App mit Offline-Modus und eigener Korrektur

Google AI Edge Eloquent Screenshot

Google überrascht mit einer neuen Smartphone-App, die zunächst als Experiment gilt und ausgerechnet Android-Nutzer müssen hier warten.

Wobei der zweite Punkt nicht überraschen sollte. Vor ein paar Wochen haben wir aufgeklärt, warum auch Apps wie Google Maps zunächst Neuerungen auf dem iPhone und dann auf Android erhalten. Es is die Logik des US-Marktes, der bei Google vorrangig behandelt wird.

Das ist bei Google AI Edge Eloquent nicht anders, hier konkurriert Google noch am ehesten mit anderen. Diese neue App bietet eine lokale Spracherkennung, Internet ist ausnahmsweise nicht erforderlich. Das ist nicht der einzige spannende Punkt, denn die App hat besonders bei der Spracheingabe einige Kniffe.

Diktiergerät, Redakteur und Lektor in einem

Das integrierte System filtert Füllwörter sowie Selbstkorrekturen während des Sprechens automatisch heraus und liefert direkt ein bereinigtes Textprotokoll. Nutzer können dann den transkribierten Text über vordefinierte Schaltflächen in verschiedene Formate wie Stichpunkte oder eine formelle Fassung umwandeln.

Google bietet lokale Sprachmodelle an, wobei das System mit Internetzugriff noch leistungsfähiger sein soll. Was auch noch spannend ist, ist der Import von Fachbegriffen, Namen und spezifischen Jargon aus dem dem Gmail-Kontos des Nutzers. Das macht die App umso interessante im täglichen Workflow zu verwenden.

Es gibt auch schon Hinweise auf eine Android-Version. Dort wird die App sogar als Standard-Tastatur nutzbar sein, daher könnte diese fortschrittliche Spracheingabe jedes Textfeld jeder App füllen, egal ob Lieferando, Notizen, WhatsApp, E-Mail. Eine schwebende Zugriffstaste sei ebenfalls für die Android-App vorgesehen.

Es sieht nicht so aus, dass Google AI Edge Eloquent eine Konkurrenz zum ebenfalls KI-gestützten Google Rekorder auf Pixel ist, den ich durchaus gerne nutze. Was ich außerdem vermute: Was Google aus der neuen App lernt, könnte künftig in die Spracheingabe der Google-Tastatur Gboard und in an andere Apps fließen.

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