ID.3 Neo hat wichtige Verbesserungen: VW-Fangemeinde freut sich über Tasten, Materialqualität und Infotainment

VW ID.3 Neo angeschlossen

Vielleicht habe ich mich getäuscht, die Elektro-Plattform ist vielen Kunden nicht so wichtig. Stattdessen freut sich die VW-Fangemeinde vor allem über die deutlichen Verbesserungen beim ID.3 Neo im Innenraum.

Der neue ID.3 macht die größten Kritikpunkte des Vorgängers wett, das sorgt für Erleichterung in der Community. Man kann eine positive Stimmung wahrnehmen, anders als noch beim originalen ID.3, der gravierende Probleme jahrelang mit sich herumschleppte.

Besonders das Interieur kommt gut. Echte Knöpfe und Schalter, das sehen Kunden als Sieg der Vernunft. Abseits vom großen Touchscreen im Zentrum des Fahrzeuges wollen Kunden physische Elemente vorfinden, die man blind drücken und bedienen kann, das ist bei VW jetzt wieder möglich. Ein Gewinn für die Ergonomie.

Innen und außen überwiegend die positive Stimmung

Ein weiterer Punkt ist die Materialqualität. VW musste gar nicht so viel tun, damit der ID.3 als Neo nun deutlich hochwertiger wirkt. Obwohl es auch den Rückkehr zur klassischen Mittelkonsole gibt, nicken das viele als „deutlichen Fortschritt“ ab. Simple Neuerungen wie das dezente Metallfinish an einigen Schaltern machen schon einen großen Unterschied.

VW ID.3 Neo Cockpit Display

Ebenso gut kommt die neue Software an, nun schon Generation 6 und mal wieder mit einem großen Wandel. VW hat ein neues Android-Betriebssystem entwickelt, das nun endlich Apps bietet und schneller ist. Außerdem wurden die Bildschirme vergrößert, das ist ebenso erfreulich.

Obwohl es auf dem Papier kein großer Sprung ist, erwarten viele vom neuen APP350-Motor eine höhere Effizienz im Alltag. Der normale ID.3 Neo mit 79 kWh Akku soll auf dem Papier satte 630 Kilometer schaffen, das ist schon Tesla-Niveau. Kritisch gesehen wird weiterhin der Peak beim DC-Laden (ca. 180 kW) und die Ladezeit von weiterhin 29 Minuten für 10 – 80 Prozent.

Preispolitik bleibt ein Problem

Größter Kritikpunkt bleibt der Preis, denn Reichweite kostet. Beim ID.3 Neo muss man für den Style mit großer Batterie mal eben 48.000 Euro hinlegen, selbst ein Golf GTI ist da günstiger. Obwohl VW eigentlich nun „True Volkswagen“ verspricht, sehen hier viele eine zu große Diskrepanz zwischen Versprechen und Preispolitik.

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