VW bringt den neuen ID.3 Neo jetzt in den Konfigurator. Es geht los bei 33.995 Euro abzüglich einer ID-Kaufprämie und eventuell kann man sich hier dann auch noch die staatliche Förderung einrechnen.
Zur Auswahl stehen jetzt drei Varianten und die erinnern auch wieder stärker an das Standard-Portfolio von VW und es ist keine Sondersache mehr der Elektroautos. Das heißt Pure, Pro, Pro S und solche Bezeichnungen fallen weg.
Jetzt wählt man aus Trend, Life und Style, wobei es nur den Trend mit kleinem Akku und kleinem Motor gibt. Bei Life und Style kann man aus mehreren Akkugrößen – 58 und 79 Kilowattstunden – wählen.

Verwirrende Auswahl bei Motoren und Akkugrößen
Etwas verwirrend ist, wenn man dann das entsprechende Fahrzeug ausgewählt und die entsprechende Ausstattungsvariante ausgewählt hat, kommt man auf den Punkt „Motoren“. Und das finde ich bei Elektroautos immer noch unpassend, dass man diesen Verbrenner-Weg übertragen möchte.
Wenn ich nun also meine Version, in dem Fall Life, ausgewählt habe, kann ich dann wieder aus drei verschiedenen Motoren wählen. Aber meine Auswahl hat in diesem Fall nicht allein Auswirkung auf den Motor, sondern halt auch auf Akkugröße und Reichweite.
Auswählen kann ich hier beim ID.3 Neo nämlich aus dem 170-PS-, 190-PS- und 231-PS-Motor, was aber halt auch Einfluss auf den Akku hat. Denn die kleinste Variante hat auch den kleineren Akku, der maximal 416 Kilometer weit kommt.
Das mittlere Modell mit 190-PS-Motor kommt dann 492 Kilometer weit. Erst die Variante mit 231 PS hat den Akku, der 629 Kilometer weit reichen soll. Ich finde die Aufteilung, die vorrangig nach Reichweite geordnet ist, wie wir das bei Tesla kennen, deutlich sinnvoller für Elektroautos.
Es erschließt sich dem normalen Kunden auch nicht, warum höhere Reichweite auch automatisch an höhere Leistung geknüpft ist. Außerdem gibt es nicht so signifikante Unterschiede wie beim Verbrenner, wo man aus 1.0er 3-Zylinder, 1.4er 4-Zylinder, Diesel und anderen Motorenvarianten wählen konnte.
Sonderausstattung und der Vergleich mit China
Ansonsten kann man dann natürlich noch wählen aus Farben, Rädern, Reifen. Im Interieur kann man auch noch ein bisschen was auswählen und dann folgt noch die Sonderausstattung.
Und auch da stehen wieder reichlich Pakete zur Auswahl, zum Beispiel das Assistenzpaket IQ Drive Pro, ein Gepäckraumboden, Panoramadach, die abgedunkelten Seitenscheiben, ein extra Winterpaket – wobei das dann schon Serie ist, wenn man den Life wählt –, das Keyless Access System und einiges mehr.
Wobei auch hier wieder das Problem ist: Man kann wohl nicht jedes Paket einfach wählen. Das ist dann immer wieder davon abhängig, welche Ausstattungsvariante man ausgehend ausgewählt hat.
Grundsätzlich hat sich da zum Vorgänger nicht viel geändert. Man hat ein bisschen an den Ausstattungsvarianten geschraubt, wie sie heißen, aber ich finde den Konfigurator schon direkt ab dem Einstieg immer noch zu umfangreich und auch zu umständlich.
Das machen die Chinesen meines Erachtens besser. Wenn ich bei einem BYD Atto 3 Evo gucke, dann gibt es den in großer und in kleiner Ausführung und das war’s. So, das reicht doch, oder?
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Ich glaube Volkswagen könnte das perfekte Elektroauto bauen und „informative“ Seiten wie diese würden sich trotzdem was aus den Finger ziehen damit man meckern kann und ne schlechte Headline hat.
Jetzt ist der Konfigurator verwirrend…wenns sonst keine Kritikpunkte gibt scheint der Neo ja sehr viel richtig zu machen…
macht er auch, wie in anderen Beiträgen geschrieben. Pick dir halt nicht nur den einen „negativen“ raus ;)
https://www.smartdroid.de/id-3-neo-hat-wichtige-verbesserungen-vw-fangemeinde-freut-sich-ueber-tasten-materialqualitaet-und-infotainment/
https://www.smartdroid.de/der-neue-id-3-neo-radiert-viele-fehler-der-letzten-jahre-aus/
Erst die mittlere Version hat eine Rückfahrkamera?! Für „ab 36.200 €“?!
Dafür hat nur die „billige“ Version für schlappe 34.000 € ein Infotainment-System? (ja ja …)
Wieso sind Konfiguratoren eigentlich immer solch ein Müll? Das versteht doch niemand mehr und vergleichen kann man damit auch nicht.