Jetzt gibt es aus dem VW-Konzern auch das erste kleine Elektro-SUV auf der neuen MEB+ Plattform, doch es gibt nicht nur Gründe zu feiern beim neuen Skoda Epiq.
Ein großes Problem ist meines Erachtens der Preis, denn jetzt ist man gleichauf mit VW. Lag beim Elroq der Unterschied noch bei 5.000 Euro zum ID.4 von VW beim Start im Konfigurator, sind es jetzt von Skoda Epiq zu ID Polo nur noch 1.700 Euro. Nicht eins zu eins vergleichbar, aber in der Außenwirkung erst mal nicht so gut.

Derzeit gibt es wie bei Cupra und VW noch nicht den kleinen Akku beim Epiq, die Einstiegsmodelle unter 30.000 Euro sind daher nicht erhältlich bzw. kommen später. Für den großen Akku in der Essence-Ausstattung zahlt man aktuell mindestens 32.100 Euro. Ein Angebot im Leasing und beim Kaufpreis gibt es derzeit mit der „Edition First“, ein Sondermodell mit Farbakzenten zum Marktstart des Skoda Epiq.

Zur Preiskritik muss natürlich noch gesagt sein, dass man beim vergleichbaren Renault R4 E-Tech auch schon beim Tecno bei 34.500 Euro liegt und da beträgt die Reichweite weniger als 400 Kilometer, während der Elektromotor außerdem schwächer unterwegs ist. Bei VW gibt es meines Erachtens mehr fürs Geld.

Technisch gesehen ist der Skoda Epiq genau das, was wir beim Cupra Raval und beim ID Polo auch bekommen. Trotz der SUV-Form sind es im gemischten WLTP trotzdem rund 440 Kilometer Reichweite. Auf der Autobahn dürfte man jedoch Unterschiede merken. Immerhin ist beim großen Akku in unter 25 Minuten 10 – 80 Prozent geladen, ein guter Wert für Kleinwagen.

Was ich nicht so gut finde ist die Farbauswahl. Das gezeigte Rot ist dabei schon die auffälligste Farbe, die Teaser mit der knallbunten Tarnfolie hatten mich ehrlicherweise auf ein bunteres Paket bei der Farbauswahl hoffen lassen.
Ansonsten gibt es das, was es auch bei den anderen neueren elektrischen VW-Modellen gibt: Bidirektionales Laden, viel Stauraum (475 Liter Kofferraum) trotz Länge von nur 4,17 Meter, neues Android-Infotainment mit Apps, neuer Frontantrieb (MEB hat Heckantrieb), One Pedal Driving (optional), digitaler Autoschlüssel auf dem Smartphone, Travel Assist mit Ampelerkennung und vieles mehr.
