Für den neuen ID Polo GTI gab es neben der ganzen Begeisterung auch Kritik, denn die Leistung des sportlichen Modells fällt nicht unbedingt positiv auf, manche kritisieren auch die begrenzte Höchstgeschwindigkeit auf Level eines Transporters (175 km/h). Die gleichen Punkte könnte man beim Cupra Raval anbringen.
Das erste Modell der neuen Kleinwagen-Familie von Volkswagen hat zwar einen krassen Namen, aber keine krasse Leistung. Bei der Bezeichnung „VZ Extreme“ schlackern die Ohren, aber nicht wegen der auf 226 PS beschränkten Systemleistung, was für ein derart sportlich positioniertes Elektroauto nicht gerade beeindruckt.
Potenzieller Clubsport als Vorlage für wirklich extremen Cupra Raval
Cupra stellt jedoch ein schnelleres Modell in Aussicht, denn die noch stärkere Performance-Variante könnte den angepassten Elektromotor des (eventuell erscheinenden) ID Polo GTI Clubsport erhalten. Da ist die Rede von ungefähr 280 PS, mit simulierten Gängen und anderen Raffinessen, für wirklich starke Performance.
Für Volkswagen hängt ein elektrischer Clubsport vom Erfolg des normalen ID Polo GTI ab. Ich bin jedoch der Meinung, dass VW hier einfach mal was machen muss und das ohne extrem wirtschaftlich bedingen Abwägungen, um wirklich einen rauszuhauen. So wie es Renault mit dem R5 Turbo 3E macht, einer extrem starken und limitierten Auflage, die weltweit für Schlagzeilen sorgte.
Jedenfalls scheint ein Cupra Raval mit noch mehr Leistung möglich, gegenüber Autoexpress will man heute zwar noch nichts konkret verraten, verweist aber darauf, was „die Zukunft bringt“. Das sind doch klare Anspielungen auf ein weiteres Sondermodell mit noch mehr Leistung.
Cupra will mit dem Raval ein Premium-Auto im Kleinwagen-Segment bieten können, aber da muss auch die Leistung mithalten können. Wenn es hier nur Standardware gibt, die wir auch bei VW und Skoda finden, passt das für mich irgendwie nicht zusammen.
