BYD und CATL: Elektroautos setzen bald auf neue Batterie-Technologien

BYD Atto 3 Evo 1

Bei den beiden größten Batterie-Herstellern der Welt geht es rund, denn hinter den Kulissen werden die nächsten Batterie-Technologien für Elektroautos entwickelt und für den Marktstart bis 2030 vorbereitet. Was irgendwie verrückt klingt, wenn man sieht, was zB BYD heute schon aus den LFP-Batterien rausholt.

Fangen wir jedoch mit CATL an, die sehr viele Elektroauto-Hersteller mit ihren Batterien beliefern und deshalb die Nummer 1 mit Abstand am Markt sind. Noch 2026 will CATL mit der Serienproduktion der neuen Natrium-Ionen-Batterien beginnen. Alle bisherigen Engpässe in der Lieferkette sind behoben, teilt CATL mit.

Salz-Akku für noch günstigere Elektroautos

Der größte Vorteil ist, dass die benötigten Rohstoffe in diesem Fall leicht verfügbar sind. Wir reden wir vereinfacht gesagt von Salz-Akkus. Das reduziert die Produktionskosten und die Lieferketten sind weniger volatil. Was schlussendlich dazu führen sollte, dass Elektroautos noch einmal günstiger werden können, um auf Level der Verbrenner zu kommen oder sogar darunter.

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Zunächst sollen Natrium-Akkus in günstigeren Fahrzeugen mit kleineren Akkus stecken, später will man aber auch Speicher für über 600 Kilometer Reichweite anbieten können. Diese neuen Akkupacks sind aber im Vergleich mit der aktuell häufig integrierten Technologie eher schwerer und kommen bei der Energiedichte nicht an LFP und Co. heran.

Unabhängig von Rabatten sind Elektroautos in Europa heute ungefähr ab 20.000 bis 25.000 Euro zu bekommen. Diese Preise könnten noch etwas fallen, wenn die Salz-Akkus mal als Standard verfügbar sein sollten. Aber das kann ehrlicherweise noch eine ganze Weile dauern, zunächst dürften CATL und Co. den chinesischen Markt im Blick haben.

BYD kommt beim Feststoff-Akku voran

Die Hersteller und Entwickler für Batterien sind im Gleichschritt auf dem Weg in die Zukunft. BYD meldete gerade neue Patente im Bereich der Feststoff-Akkus an. Diese Technologie wird im Massenmarkt noch etwas länger auf sich warten lassen. Man ist zwar laut BYD-Wissenschaftlern in einer „entscheidenden Durchbruchphase“, doch eine Massenfertigung ist immer noch nicht möglich. (via CNC / CNC)

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