Xpeng ist in China ein enger Partner von Volkswagen, will in Europa womöglich sogar Werke übernehmen und plant schon bald das vierte Elektroauto in Österreich zu produzieren.
Was einige vielleicht nicht wissen: Xpeng ist zwar chinesisch, lässt seine hierzulande angebotenen Autos jedoch bei unseren Nachbarn bei Magna produzieren. Die lokale Fertigung ist für Xpeng von großer Bedeutung, damit will man das Engagement für Europa untermauern. Noch 2026 soll ein viertes Modell in Österreich vom Band laufen.
Derzeit laufen G6, G9 und P7+ vom Band in Österreich und das vierte Modell ist noch nicht bekannt gegeben. Es gibt mehrere Kandidaten. Will man jedoch Marktanteile gewinnen, sollte Xpeng meiner Meinung nach seine Mona-Baureihe in Europa anbieten, die Marke vertreibt etwas günstigere Elektroautos als Alternativen zu den Tesla-Modellen.
SmartDroid.de bei Google folgenTatsächlich wurde bereits für diesen Sommer angekündigt, dass Xpeng den Mona-Marktstart für Europa plant. Aber auch das neue Flaggschiff GX sei für Europa geplant. Vermutlich hat man von der lokalen Mona-Produktion mehr, denn die günstigere Modelle werfen ohnehin weniger Geld ab und auf den Import aus China würden Zölle anfallen.

Xpeng hat unter Mona bislang zwei Modelle gelauncht und das sind natürlich ein SUV und außerdem eine Limousine. Die beiden Elektroautos lassen sich als Xpeng identifizieren, einerseits durch das Design und außerdem durch das Xpeng-Logo. Die Leute sollen sehen zu welcher Marke die Mona-Modelle gehören.
Derzeit ist der Xpeng G6 das „Einstiegsmodell“ bei uns, das SUV mit 800 Volt Plattform und 451 kW Schnellladen ist im Konfigurator ab 43.600 Euro gelistet. Würde man mit einem Mona-Modell im Segment von 30.000 Euro liegen, müssen sich auch VW, Kia und Co. deutlich wärmer anziehen. Aktuell rangiert Xpeng bei 1 Prozent Markanteil in der EU. (via EVs, Kleine Zeitung)
