Volkswagen setzt zumindest bei seinen kleinen Akkus jetzt auf die LFP-Technologie, auch andere Hersteller wie Mercedes gehen diesen Weg. Bei chinesischen Herstellern ist LFP hingegen Standard und das auch bei den Hochleistungsmodellen, die mit über 1000 kW laden und 1000 PS stark sind.
LFP gilt in Europa zwar eher als die günstigere oder gar billige Lösung, doch die Zellchemie ist deshalb nicht zwingend minderwertig. In einer neuen Studie konnte vor allen Dingen die Langlebigkeit herausgefunden werden. Insbesondere der von Tesla verbaute LFP-Akku von CATL erzielte im internen Vergleich das beste Ergebnis.
Die durchschnittlich verbleibende Kapazität lag nach über 100.000 Kilometern bei über 93 Prozent, während der in Europa häufiger verwendete NMC-Akku (hier von LG Chem) bei nur 91,5 Prozent lag. Das ist kein riesiger Unterschied, aber er ist vorhanden und könnte sich mit längerer Lebensdauer verdeutlichen.
SmartDroid.de bei Google folgenAm schlechtesten schnitten die ebenfalls auf Nickel basierenden NCA-Akkus von Panasonic ab, die bei der Variante mit 77,8 kWh noch 89,8 Prozent und bei der Variante mit 52,4 kWh nur noch 88,2 Prozent der ursprünglichen Kapazität aufwiesen.
Was spannend ist, gerade bei Tesla und deren Akku-Roulette: Im selben Modell kann man einen schlechteren NCA-Akku haben oder den langlebigeren LFP-Akku. Auch beim Ladeverhalten mussten Tesla-Fahrer schon Unterschiede feststellen, besonders die eigene Akkuzelle von Tesla enttäuschte.
LFP-Akkus ertragen es problemloser auf 100 Prozent geladen zu werden und auch das kann langfristig eine wichtige Rolle spielen. Auch deshalb setzen BYD und Co. auf LFP, bewerben beim Flash-Charging inzwischen den Ladeweg auf 97 Prozent und nicht auf die eher üblichen 80 Prozent.
In einer markenübergreifenden Auswertungen zeigten die von Kia und Hyundai verbauten Akkus unterm Strich die beste Restkapazität. Kia e-Niro und Kona Elektro lagen bei über 97 Prozent, der EV6 von Kia erreichte noch knapp 96 Prozent nach über 100.000 Kilometern. Das sind jedoch NMC-Akkus.
Übrigens: Schon seit längerer Zeit ist die Akkutechnologie in Autos auf einem vernünftigen Stand, denn der BMW i3 (das frühere Modell) landete hier auf dem sechsten Rang mit 93,7 Prozent. (via Electrek)

Es ist immer eine theoretische Bilanz, Fahrten 0-100% landen und entladen, schnell oder langsam laden, 20-80%. Das ist immer die Frage? Was in so einem Test nie definiert wird.
Ich persönlich lade 99% Zuhause mit 13ah, und fahre im Bereich 80-20%, aber in der Regel 40-80%
Ich fahre noch das erste Model ID3, mit Li-Lionen Akku, km bis jetzt 120 000, und ich finde kaum einen Batterie leistungsverlusst