Factorial Energy ist ein bekannter Partner von Mercedes, beide fahren bereits Testkilometer in Deutschland mit einem umgebauten EQS mit integrierter Feststoff-Batterie. Das finale Produkt wird man wohl als „Fest“ vermarkten.
Factorial hat jetzt durch einen Zusammenschluss mit einer anderen Firma frisches Geld eingesammelt und landet an der Börse durch die Übernahme von Cartesian Growth Corp III. Das neue Geld soll direkt in die Weiterentwicklung der Elektroauto-Batterien gesteckt werden, die man bereits für 2027 in den ersten Serienautos plant.
Der neue Feststoff-Akku soll neben mehr Sicherheit vor allen Dingen eine höhere Energiedichte bei weniger Gewicht ermöglichen. 1.200 Kilometer habe der Test-EQS mit einer Prototyp-Batterie bereits schaffen können, das gab man vor wenigen Monaten bekannt. Vierstellige Reichweiten in größeren Elektroautos gilt quasi als heiliger Gral der Technik.
SmartDroid.de bei Google folgenBei gleichbleibendem Gewicht und identischer Größe im Vergleich zum Standardakku des EQS konnte die nutzbare Energie durch die neue Batterie um ganze 25 Prozent gesteigert werden. Wenn wir das mal ganz grob überschlagen, würde das bei einem kleinen Auto wie dem ID Polo eine Reichweite von 560 Kilometern bedeuten.
Ganz langfristig betrachtet, würden von der Technologie alle Fahrzeugklassen profitieren. Auch weil diese neuen Batterien leichter und kleiner sind. Das dauert zwar alles noch eine Weile, aber wir sehen die richtigen Entwicklungen am Horizont. Ich bin allerdings noch skeptisch, dass wirklich irgendein Hersteller bereits 2027 ein Serienauto mit Feststoff-Batterie anbietet. (via Electrek)
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