VW glaubt nicht an Range-Extender, die anderen schon

VW ID. ERA 9X

Volkswagen hat gerade in China eine neue Ära begonnen, doch die ersten Range-Extender der deutschen Automarke sollen nicht den Weg nach Europa finden. Andere Hersteller glauben hingegen daran, dass diese Technologie auch bei uns funktioniert.

Ford und Renault sehen beide eine Chance darin, dass der Range-Extender in den kommenden Jahren seine Kunden findet. Es sei sogar notwendig für die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben rund um die Elektrifizierung und die Technologie wäre geeignet im Kampf gegen die ominöse „Reichweitenangst“, so die Statements.

Beim Range-Extender ist die Basis im Grunde genommen ein Elektroauto (Antrieb ist vollelektrisch) und das inklusive einer recht großen Batterie. Wenn der Strom jedoch nicht reicht, kommt der ebenfalls installierte Verbrenner als Generator zum Einsatz und generiert frischen Strom.

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Die kombinierte Reichweite kommt damit selbst bei kompakteren Autos auf ein neues Level, aber der hörbare Verbrenner kann auch echt nerven. Ford will in Europa bis 2029 insgesamt drei Autos mit Range-Extender anbieten, mit Elektroautos hat man den Durchbruch bislang nicht geschafft.

Auch der Ford-Partner Renault sieht im Range-Extender eine ideale Lösung, jedenfalls in größeren Fahrzeugklassen. Damit könnte man sehr große und schwere Batterien im Stadtverkehr vermeiden, so die Renault-Leute.

Was man meines Erachtens eigentlich sagen will: Wenn wir die Batterie klein halten, können wir mit diesen Autos eine bessere Gewinnmarge erzielen. Es stinkt zwar weiterhin, benötigt Öl und Benzin, aber wirft mehr Geld ab.

Die geplanten Range-Extender der Franzosen sollen über 200 Kilometer rein elektrisch weit kommen, also deutlich weiter als heutige Hybride. Das verkauft man uns dann als Fortschritt, statt noch mehr Engagement in den elektrischen Straßenverkehr zu stecken. (via Autonews)

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