Google führte vor einer Weile die Bubbles auf Android ein, doch jahrelang war das Feature auf Messenger-Apps beschränkt. Nun nicht mehr, ab Android 17 können alle Apps in dieser schwebenden Ansicht genutzt werden. Aber das Feature ist ein wenig versteckt.
Denn es gibt nur einen Weg eine App als Bubble darzustellen und das ist über das App-Icon auf dem Startbildschirm. Es geht leider (bislang) nicht über das Kontextmenü in der Zuletzt-Übersicht geöffneter Apps, wo man zum Beispiel die Splitscreen-Ansicht startet.
Ihr haltet also den Finger auf dem App-Icon gedrückt und im kleinen Kontextmenü erscheint nun ein neues Icon. Ein Viereck mit einem Punkt rechts unten und einem Pfeil der darauf zeigt. Drückt ihr diese Taste, wird die App als Bubble bzw. schwebendes Fenster angezeigt.
SmartDroid.de bei Google folgen
Es lassen sich mehrere Apps hinzufügen und in dieser Anzeige nutzen. Der große Vorteil ist, dass diese Apps im minimierten Zustand immer sofort verfügbar sind, nämlich in Form der schwebenden Bubbles am Bildschirmrand.

Ich mag die Idee deshalb sehr, weil ich zum Beispiel bei meinem Training zwischen Timer-App und Google Health (hier zu „Fitbit Air vs Whoop“) springe, das wird durch dieses Feature deutlich vereinfacht. Diese schwebenden Bubbles könnt ihr in ihrer Position verändern, aber sie bleiben immer am äußeren Bildschirmrand.
Schließen lassen sich die Bubbles beim Verschieben, dafür einfach mit dem Finger anpacken und unten auf das eingeblendete X verschieben.

Noch etwas einfacher ist jedoch die Fenster-Funktion wie Vivo (hier gehts zum X300 Pro Test), da kann man Apps jederzeit in einem Freeform-Fenster anzeigen lassen. Das geht bei Google Pixel jedoch bislang nur im Desktopmodus bei einem angeschlossenen Bildschirm oder auf Foldables. Wäre schön, wenn man das künftig auf dem Android-Telefon anbieten würde.
