Die deutschen Autohersteller haben ihre Flaggschiff-SUVs auf den elektrischen Antrieb umgestellt und überzeugen mit neuer Technik sowie Reichweite. Wobei ich das „Flaggschiff“ in diesem Fall auf die Verkaufszahlen beziehe, diese Modelle erreichen deutlich mehr Kunden als die noch größeren Modelle (etwa der iX5).
Im Fokus der letzten Monate stehen die neuen SUVs BMW iX3 und Mercedes GLC EQ, die jeweils neue Technik unter der Haube haben. Sie laden deutlich schneller, kommen deutlich weiter und sind effizienter als Vorgänger sowie Modelle anderer Hersteller. Aber wer gewinnt den direkten Vergleich? Ich habe schon eine Vorahnung.
Denn BMW hat es mit der Effizienz nicht so gut hinbekommen wie Mercedes. Bei der Reichweite schlagen die Bayern die Konkurrenten aufgrund der größeren Akkus, aber nicht aufgrund des niedrigeren Stromverbrauchs. In diesem Fall sind es 108 kWh vs 94 kWh.
SmartDroid.de bei Google folgenIm Autobahn-Vergleich von „What Car?“ zeigt sich, dass der BMW im direkten Vergleich zwar etwas weiter käme und mehr Akku übrig hat, aber die WLTP-Angaben um ganze 18 Prozent verfehlt. Der Mercedes liegt hingegen nur 9,4 Prozent unter dem WLTP-Wert, liegt bei realer Reichweite aber nur 25 Kilometer hinter dem BMW.
Das untermauert auch der Verbrauch im Vergleich nach einer Teststrecke von ca. 550 Kilometern. Währen der Mercedes nur 103,58 kWh benötigt hat, waren es beim BMW 110,54 kWh. Das ist nicht viel, machte in diesem Vergleich jedoch einen Unterscheid von 7 Euro an Kosten (öffentlich geladen, Großbritannien).
Und was steht bei den Ladezeiten unterm Strich? Ich glaube hier lief etwas schief, denn der BMW benötigte im Test mehr als 41 Minuten für 10 – 80 Prozent, was weit vom Normwert abweicht, den der iX3 eigentlich locker in Echt erreicht. Bei beiden Fahrzeugen sind wir eigentlich bei etwas über 20 Minuten, wenn die Ladesäule mitspielt.
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