Grok ist das bislang erfolglose KI-Angebot von X und daher von Elon Musk, doch nun bringt man den KI-Assistenten vollständig in die Tesla-Fahrzeuge und Grok hat endlich einen Verwendungszweck. Die ersten Nutzer sind begeistert.
An dieser Stelle muss man erst mal wieder erwähnen, dass genau dies der Vorteil der Software-definieren Autos ist. Tesla kann ältere Fahrzeuge mit neuesten Funktionen einfach mit einem Update ausstatten. Volkswagen wird erst ab dem ID Every1 eine solche Architektur in seinen Autos haben, also sehr viele Jahre später als Tesla.
Grok ist schon länger in den Autos, aber erst seit dem jüngsten Tesla-Update kann Grok umfangreich die Funktionen im Auto steuern. Egal ob Musik oder Klimaanlage, der Sprachassistent kann euch jetzt behilflich sein. Dabei fällt jedoch die klassische Schwäche auf und das ist für mich die eher lange Reaktionszeit zwischen Spracheingabe und Reaktion des KI-Assistenten.
SmartDroid.de bei Google folgenDafür ist die Spracheingabe jetzt natürlicher, der aktuelle Kontext wird verstanden. Besonders, dass sie nicht nur bestimmte Sprachbefehle besteht, ist der größte Vorteil zur alten Spracheingabe. Und auch die Interaktion mit Drittanbieter-Apps ist möglich.
Immerhin hat die Community auch ein wenig Selbstironie, denn es lässt sich auch der Scheibenwischer bedienen und damit ist der Regensensor „überflüssig“.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Spracheingabe jetzt mehrere Befehle auf einen Schlag ausführen und verstehen kann. Waren klassische Spracheingaben in der Regel auf einen einzigen Befehl beschränkt, kann man jetzt mehrere Funktionen in einen einzigen Satz packen. Gilt gleichermaßen für Grok, Alexa+ und alle anderen KI-gestützten Spracheingaben.
Spätestens mit einer Spracheingabe auf diesem Level braucht ein Auto keine Tasten und Schalter mehr, ich kann geradeaus auf die Straße gucken und alles per Sprachbefehl steuern.
