Anders als andere Hersteller hat man sich bei Renault nach dem Start des Megane E-Tech vor allen Dingen erst mal auf kleine und sehr kompakte Elektroautos für europäische Städte konzentriert. Deshalb war man auch deutlich eher als VW mit gleich drei Modellen am Start, was sich inzwischen auszahlt.
Nazezu 20 Prozent der von Renault weltweit verkauften Autos sind inzwischen vollelektrisch. Das Wachstum im ersten Halbjahr 2026 lag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei über 47 Prozent. Renault Twingo, R5 und R4 sind für die Franzosen ein großer Erfolg.

Insbesondere der Renault 5 sorgte für Begeisterung und außerdem für gute Verkaufszahlen. Der gerade erst eingeführte Twingo E-Tech wird dem folgen, ist aber aufgrund der kurzen Verfügbarkeit noch kein entscheidender Treiber für das neuerliche Elektroauto-Wachstum bei Renault gewesen.
SmartDroid.de bei Google folgenRenault konzentrierte sich zunächst auf ein ausgeglichenes Angebot (Leistung, Akku, Preis) und auf eine gute Gewinnmarge. Man wollte direkt Geld verdienen und mit den Elektro-Kleinwagen kein Verlustgeschäft auf die Beine stellen. Dieses Ziel wurde erreicht. Demnächst kommen die technischen Verbesserungen.

Eine neue Generation von Renault 5 und Renault 4 (wohl ungefähr zum Jahreswechsel 2027) profitiert von einem neuen Antrieb und einer neuen Batterie, daraus sollen für den Kunden mehr Systemleistung und Reichweite resultieren. Etwas später will man wieder vor VW liegen, diesmal beim Wechsel auf 800 Volt ab der Mittelklasse.
Weil man bei VW später dran ist, konnte man in dieser Zeit einen Fortschritt herausarbeiten. Die maximal 450 Kilometer Reichweite des ID Polo und das Schnellladen in unter 25 Minuten, da können die französischen Stromer nicht mithalten. Auch bei Dingen wie dem Gepäckvolumen im Kofferraum sind die neuen VW-Modelle deutlich besser.
Man weiß inzwischen auch bei VW, dass die Kunden in Europa auf diese vollelektrischen Kleinwagen gewartet haben und jetzt entsprechend kaufen.
