Der Name verspricht, dass es episch wird. Bei der First Edition des Skoda Epiq könnte man jedoch meinen, dass Skoda damit explizit den Preis meint, denn der Elektro-Kleinwagen im SUV-Format kostet in dieser Ausstattung rund 39.000 Euro und ist damit schon ein sehr teures Exemplar.
Natürlich gibt es ein paar Elemente, die durchaus „besonders“ sind und nach außen sieht man vielleicht, dass man eine limitierte Variante fährt. Skoda setzt in diesem Fall auf Orange als Akzentfarbe, die man im Innenraum und auch außen sieht. Obwohl das Auto keine 4,20 Meter lang ist, rollt es auf satten 20 Zoll Felgen daher, natürlich mit Zierstrichen in Orange.

Was wir an diesem Auto jedenfalls deutlich sehen, sind die neuen und generell höheren Preise der europäischen Autos. Da kann man eigentlich nur hoffen, dass sich Skoda und Co. nicht falsch entscheiden. Denn diese sehr teure Ausgabe des Epiq startet deutlich früher als die 35er Version für angekündigte 25.900 Euro, auf die wir daher noch ein paar Monate etwas warten müssen.
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Skoda meint, dass der Look heraussticht. Allerdings finde ich die Akzente derart dezent angebracht, dass sie mir selbst als „stolzer Besitzer“ des Autos nach dem zweiten Tag gar nicht mehr auffallen würden. Abgesehen von den optischen Akzenten gibt es ein bisschen Sonderausstattung mit dazu, aber die könnte man sich auch beim „normalen“ Epiq mit reinnehmen.
In diesem Fall gibt es den großen Akku und die 211 PS mit 290 Nm Drehmoment, das ist daher die „große“ Variante mit bis zu 430 Kilometern Reichweite. Bislang ist nicht bekannt, ob Skoda auch noch irgendwann für den Epiq eine RS-Version mit dem etwas stärkeren Antrieb plant, den VW für den ID Polo GTI einsetzt. Tatsächlich wäre das vielleicht einer teuren First Edition eher gerecht gewesen als diese lieblosen orangenen Striche.
