Keine Ladesäulen im Weg: Ladebordstein von Rheinmetall kommt im Osten an

Rehinmetall Ladebordstein 2

Nun scheint sich der Ladebordstein generell durchzusetzen, das System kommt nun auch in Ostdeutschland an und hier scheint Leipzig den Anfang zu machen. Ein Pilotprojekt wurde jetzt angekündigt bzw. bereits in die Tat umgesetzt.

Der Ladebordstein von Rheinmetall ist bereits hinlänglich bekannt und die Lösung ist gut. Sie bedarf zwar Aufwand bei der Realisierung, doch kann teilweise deutlich besser als die Ladesäule umgesetzt werden. Schlussendlich stehen nämlich keine Ladesäulen im Weg, was gerade in engen Innenstädten nützlich sein kann.

Das neue Angebot umfasst vorerst zwei ausgewählte Standorte in unmittelbarer Nähe des Leipziger City-Rings. Zunächst geht es um eine Testphase. Wenn das Projekt gut läuft, könnte ein weiterer Ausbau geschehen. Abhängig ist das auch von der Kundenresonanz. Normale Ladesäulen wird es weiterhin geben.

SmartDroid.de bei Google folgen

Bislang ist der Ladebordstein jedoch dort beliebt, wo er auch zum Einsatz kommt. Immerhin sind Ladepunkte dann an Orten möglich, wo bislang vielleicht gar keine möglich gewesen wären. Es gibt zumindest auf Kundenseite vor allem Gewinner.

Weil gefragt wurde: Wie normale AC-Ladesäulen, können auch diese Ladebordsteine maximal 22 kW abgeben. Die meisten Autos sind jedoch auf 11 kW beschränkt.

Die Kosten für die kWh legen freilich die Betreiber fest, das sind sind manchen Städten die Stadt selbst oder eben ein lokaler Stromanbieter, in diesem Fall sind es die Stadtwerke. Auch im Winter funktioniert das System übrigens problemlos, dafür ist eine Begleitheizung integriert und hält das System frei von Schnee und Eis.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

6 Kommentare zu „Keine Ladesäulen im Weg: Ladebordstein von Rheinmetall kommt im Osten an“

  1. Was mich mal interessieren würde: Welche Ladegeschwindigkeiten sind da möglich und wie sieht es bei einer Aufrüstung aus; ist das überhaupt möglich oder nur in Grenzen?

    1. @Konsoleneunuche: Die Ladebordsteine laden entweder bis zu 11 kW oder 22 kW/h, was wirklich krass ist, Dennis es entspricht mindestens der Ladegeschwindigkeit einer normalen Wallbox zu Hause. Und ganz ehrlich, ich selbst habe noch nie etwas anderes gebraucht als genau diese meine heimische Wallbox. Mit der Möglichkeit der Ladebordsteine hätte dann praktisch jeder seine Wallbox und das ist wirklich krass! Krass gut! 😀

      1. Wenn du noch nie etwas anderes gebraucht hast als deine Wallbox, dann brauchst du dringend Urlaub. Und auf jedenfall auch zum deinen Horizont zu erweitern. Und nicht nur 100km um deinen Wohnort. Cooles Feature, grade um in Urlaubsreisen einzukaufen oder bummeln zu gehen….1h laden und bummeln gehen…. 100km wieder weiterfahren….

    2. Sorry, hätte ich natürlich mal erwähnen können, weil nicht für jeden selbstverständlich. Aber die laden wie normale Ladesäulen auch bis 22 kW, wobei die meisten AC-Lader in den Autos nur 11 können.

      1. So selbstverständlich ist das nicht. Die in anderen Städten realisierten Ladepunkte an Laternen z.B. haben oft nur 3,6 kW einphasig. Was natürlich über Nacht auch was bringt, aber 11 ist schon besser und 22 eigentlich schon zu viel.

Schreibe einen Kommentar

Bleibt bitte nett zueinander!