Chery will mit der eigenen Marke in Europa auftreten und plant verschiedenste Modelle anzubieten, darunter auch den kleinen und knuffigen Chery Q. In diesem Fall versucht man einen elektrischen Kleinwagen spielerisch zu „verkaufen“, mit einer ansprechenden und verspielten Optik, außerdem mit diversen Details.
Aufseiten der harten Fakten erhalten wir einen Elektro-Kleinwagen mit über 20 ADAS-Funktionen, 41 kWh Akku und 121 PS Heckantrieb. Mehr als 400 Kilometer sind mit einer Ladung drin, nach WLTP sicherlich etwas weniger. Überzeugen soll das Stadtauto eher mit Platz und Stauraum, mit Funktionen wie V2L. Schnelles laden gibt es mit bisschen was über 20 Minuten trotzdem.
Chery setzt auf einen sehr modernen Innenraum, bietet hier Wireless-Charging, ein großes Infotainment mit Widget-Funktionen und Gesten, integriert aber auch diese kleinen süßen Halterungen im Bereich des Armaturenbretts, bietet zudem Stauraum unter den hinteren Sitzen und wirkt vor allem nicht billig.
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Eine vernünftige App gibt es dazu, außerdem setzt das Infotainment auf einen Qualcomm-Chipsatz, man bietet deutlich mehr Frunk (elektrisch öffnend) als VW und Co., es gibt einen 540° Kamera-Rundumblick und sicher noch sehr viel mehr. Mit dem Q plan Chery seine vollelektrische Premiere in Europa und spricht mit 4,27 Meter direkt das größte Marktsegment an.

Das ist nicht unbedingt allen wichtig, aber ich hätte mir schon noch eine Version mit mehr Akku gewünscht. Die Fahrzeuggröße würde uns reichen, aber mit so wenig Akku könnte ich im Alltag nicht leben, da wir ausschließlich öffentlich laden und auch mal auf der Autobahn unterwegs sind. Da finde ich den ebenfalls neuen Leapmotor B03X noch etwas interessanter.
Wenn ich raten müsste, wird Chery Q sicherlich bei ungefähr 20.000 Euro eingepreist. Zwei Ausstattungslinien dürfte es geben, eine mit etwas mehr und die andere mit etwas weniger Ausstattung.
