Hyundai hat sich wie kaum ein anderer Hersteller bei Elektroautos schon ganz gut aufgestellt, die Konkurrenten aus Westeuropa ziehen jetzt erst langsam nach. In den nächsten Jahren will Hyundai noch viel mehr bieten, der Hersteller spezialisiert sich vor allem auf Elektroautos in Europa.
Während man in China ebenfalls um Marktanteile kämpft, zuletzt war in den Top 10 Autos in China mit Tesla lediglich ein einziger nicht-chinesischer Hersteller vertreten, wittert man vor allem „im Westen“ eine große Chance. Mit dem Wandel zum Elektroauto kann Hyundai vor allem in Europa neue Marktanteile gewinnen.
Bis 2030 will Hyundai in Europa ein Wachstum von satten 400 Prozent mit neuen Elektroautos realisieren. Einen großen Anstieg bei den Verkaufszahlen soll bereits der neue Ioniq 3 ab diesem Jahr bringen, der elektrische Kleinwagen mit beinahe 500 Kilometer Reichweite.
SmartDroid.de bei Google folgenDer ebenfalls neue Ioniq V wurde noch nicht für Europa angekündigt:

Konkret will Hyundai in 2030 über 420.000 Elektroautos je Jahr in Europa absetzen, im vergangenen Jahr waren es noch ca. 116.000 Einheiten. Dafür muss nicht nur das Portfolio passen, auch das Wachstum der Elektroautos allgemein spricht dafür. Noch über 70 Prozent der europäischen Autoverkäufe fallen derzeit auf Verbrenner bzw. Hybride.
Zuletzt musste Hyundai sogar mit schrumpfenden Zahlen in Europa leben. Das dürfte jedoch an der Breite des Angebots gelegen haben, da war die Konzernschwester Kia mit kleineren und günstigeren Elektroautos (EV3, EV4 und EV5) schneller gut aufgestellt.
Hyundai hat bereits öffentlich gemacht, dass mehrere neue Modelle für die kommenden Jahre geplant sind. Es soll noch ein „normales“ Modell im kleineren B-Segment folgen und außerdem wird es weitere SUVs geben, darunter wohl Ioniq 4 (ebenfalls B-Segment) und Ioniq 7.

Jetzt geht erst mal der neue Ioniq 3 an den Start und soll Kunden ziehen, die eher kleine und dennoch geräumige Autos suchen. Der entscheidende Vorteil ist wie bei ID Polo und Co., dass die Kleinwagen mit elektrischem Antrieb sehr viel mehr Platz als Verbrenner bieten. (via Autonews)
