Während man einige mit viel PR-Text und Aerodynamik-Paketen überzeugen kann, freuen wir uns sehr viel mehr auf den ersten wirklich nutzbaren Stromer für 20.000 Euro von VW. Inzwischen ist der Herbst 2026 angebrochen und damit sind wir einen großen Schritt näher am kommenden ID Every1.
Dennoch müssen wir uns noch etwas gedulden, schreibt gerade die WAZ. Die offizielle Weltpremiere des Serienmodells ist nämlich erst für den Spätsommer des kommenden Jahres kurz vor dem Start der IAA im September in München vorgesehen. Aber bereits kurz nach dem Jahreswechsel soll es ein Showcar geben.

VW hat das Auto bislang immer nur als Konzept gezeigt, auch bei den letzten Events gab es den ID Every1 noch als unfertiges und lediglich langsam rollendes Konzept zu sehen. Nach dem Frühjahr könnte es aber eine Premiere geben, das Showcar wird wahrscheinlich sogar in den USA gezeigt und gar nicht hier bei uns in Europa.
SmartDroid.de bei Google folgenGeplant soll sein, dass VW das neue Showcar eventuell auf der CES in Las Vegas präsentiert. Hintergrund ist der, dass man mit Rivian gemeinsam eine komplett neue Architektur entwickelt hat, die im ID Every1 erstmals zum Einsatz kommt.
Es ist das Ende der alten Elektronik, die auf extrem umfassende Kabelbäume und bis zu 100 Steuerteile setzt. Stattdessen gibt es ein paar wenige Zonen, die für verschiedene Segmente zuständig sind. Künftig haben alle Konzernautos dieselbe Software-Basis und dann je nach Bedarf zusätzliche Module. Es wird außerdem alles hochgradig updatefähig sein.

Für VW ist es nicht nur der erste Stromer für einen angepeilten Preis von 20.000 Euro, sondern auch ein technologischer Neuanfang. Beim Namen wird es eher „alt“ bleiben, da gilt als ID Up als interner Favorit, weil der Vorläufer Up bzw. E-Up ein positives Image habe. ID Lupo und ID Fox seien auch noch in der Verlosung, ich würde den Lupo favorisieren.
Im Fokus steht der ID Every1 ganz klar für Europa, hier soll das Fahrzeug seine Kunden finden. Produziert wird in Portugal aufgrund der besseren Kostenstrukturen. Bekanntermaßen haben die deutschen Werke das Problem, dass sie zu teuer sind.
