Mercedes will bei den elektrischen AMG-Modellen nicht nur Leistung bieten, sondern auch den richtigen Klang dazu. Bei einer sehr dynamischen Fahrt kann das ein Vorteil sein, um das Auto und den Grenzbereich besser einschätzen zu können. Den simulierten Auspuffklang finden viele aber auch einfach nur peinlich.
Mercedes beschränkt diese Neuerung nicht allein auf die reinen AMG-Modelle, sondern integriert den hörbaren Elektromotor auch in die AMG-Ausführungen „normaler Elektroautos„. Das aktuellste Beispiel ist der neue Mercedes-AMG CLA 45, der immerhin drei Axial-Fluss-Motoren mitbringt und über 680 PS leistet. Eigentlich wäre das Fahrzeug nahezu geräuschlos.

Doch Mercedes bietet einen „authentischen“ Sound. Bedeutet bei diesem Modell vor allem einen Klang zu bieten, der dem Auto entsprechend ist und daher den früheren Verbrennern ähnelt. Somit klingt der neue CLA natürlich nicht wie ein V8, sondern eher nach einem sportlichen Vierzylinder und daher vergleichbar mit einem Mercedes-AMG A45.
SmartDroid.de bei Google folgenMercedes spielt mit den Klängen in mehreren Bereichen und nicht nur beim Fahrbetrieb. Ein hörbarer Sound kommt, wenn man sich dem Fahrzeug nähert. Auch ein besonderes Willkommensgeräusch ist zu hören und ein „charaktervolles elektrisches Brummen“ beim Start eines Ladevorgangs. AMG soll sich abheben.
Die Fahrklänge sollen hingegen maximal echt klingen und sind nicht synthetisch hergestellt. Man hat also wirklich jeden Ton der echten Verbrenner aufgezeichnet und daraus eine simulierte Version für die Elektroautos gezaubert. Und obwohl da echt viel Arbeit reingesteckt wurde, finden es dennoch sehr viele peinlich, jedenfalls in den Kommentarspalten.
Ich mag die Ruhe elektrischer Autos, aber bei derart viel Performance finde ich hörbaren Sound gar nicht schlecht. Der große Vorteil gegenüber dem Verbrenner: Ob man was hören will, das kann man jederzeit frei entscheiden. Vor allem für die unmittelbare Umwelt ist es doch toll, dass man Leistung haben kann, ohne allen damit auf die Nerven zu gehen.
