Einige Automarken haben es heute schwerer als in den letzten zehn Jahren, denn sie bekommen neue Konkurrenten und das teilweise sogar aus dem eigenen Haus. Volvo hat Polestar als Schwestermarke, die Autos ähneln sich teilweise. Nun drängt Geely auf den Markt, der Mutterkonzern will mit Preisen überzeugen.
Volvo will sich deshalb in den kommenden vier Jahren grundhaft erneuern und mit einer starken Anzahl neuer Modelle neu positionieren im Markt. 13 neue Modelle sollen in den kommenden vier Jahren erscheinen, so eine Produktoffensive hat es bei Volvo in den letzten 99 Jahren noch nie gegeben.
„Unsere Ausstellungsräume werden im Jahr 2030 ganz anders aussehen. Dies ist unsere bisher stärkste Produktpipeline, die auf regionale Bedürfnisse zugeschnitten ist und unseren Anspruch unterstreicht, die führende Premium-Automarke zu sein.“
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2025 lief schon schlechter als 2024 und 2026 droht ebenfalls bei den Absatzzahlen ein Rutsch nach unten. Darauf reagiert Volvo jetzt mit der Ankündigung und Entwicklung neuer Autos. Davon werden sechs Modelle nach Europa kommen, zum größten Teil wahrscheinlich vollelektrisch. Hybride sind jedoch mit dabei.
Schon vor einigen Monaten wurde angedeutet, dass Volvo nicht zur reinen SUV-Marke verkommt und durch die neue Plattform auch eine flache elektrische Limousine wieder möglich wäre. Geplant ist sehr wahrscheinlich ein vollelektrischer ES60. Außerdem soll es einen mittelgroßen Crossover-SUV geben, könnte als EX50 kommen.
Eine weitere Veränderung gibt es beim Ausstattungsangebot. Hier soll noch mehr Klarheit reingebracht werden, die Fahrzeuge werden mit Festpreisen vermarktet. Das erinnert an Tesla und einige Chinesen, die hier wenig Auswahl anbieten, sondern Fahrzeuge zum größten Teil vorkonfiguriert bieten. Und bei der Software will Volvo mit hoher Updatefähigkeit auf dem neuesten Stand sein.
Die Hälfte der neuen Modelle sind für Europa und USA geplant, die andere Hälfte wird man speziell auf den chinesischen Markt zuschneiden. Schon häufiger betonten westliche Hersteller in den letzten Monaten, dass das klassische Weltauto nicht mehr möglich ist. (via Insideevs)
