BYD hat bislang ein großes Werk in Europa und das ist immer noch nicht fertig, laut neuesten Berichten soll BYD langfristig auch eher zwei bis drei Werke benötigen. Derzeit würde der Autobauer aus China vor allem nach bestehenden Autowerken in Europa suchen, die man schnell übernehmen und günstig renovieren kann.
Tatsächlich berichten Reuters und Autonews, dass die Führungskräfte der chinesische Hersteller derzeit so viel in Europa unterwegs sind, dass sie sich an den Flughäfen ständig begegnen. Sie besuchen Werke, die möglicherweise zur Übernahme stehen und schauen sie sich genau an. Große Teams führen Machbarkeitsprüfungen durch, um Sanierungsaufwand und Eignung potenzieller Werke kurzfristig zu ermitteln.
„Wir müssen jetzt etwas zum Kaufen finden und es mit relativ wenig Geld renovieren… schnell.“
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In einem Gespräch wird von BYD betont, dass man die Werke vollständig kaufen und das alleinige Eigentum übernehmen möchte. Das ist die vollständige Lösung, anstatt sich Fertigungslinien mit anderen Herstellern zu teilen. Derzeit sind Spanien und Frankreich für BYD vorn im Rennen, Italien eine Notlösung.
Natürlich kommen uns auch die deutschen Werke direkt in den Sinn, die die VW-Gruppe abstoßen muss, doch hierzulande sind die Kosten hoch. Bleibt weiterhin fraglich, ob das chinesische Hersteller vielleicht schon aus diesem Grund ablehnen. Und natürlich muss der Kaufpreis stimmen.
Aber wie einleitend erwähnt, will allein BYD über drei Werke in Europa für Autos benötigen und eine weitere Fabrik für den Bau der Batterien. Dann haben wir noch Geely, Xpeng, Chery, Leapmotor und viele andere, die da auch in die Verlosung kommen. Das weckt Hoffnung an VW-Standorten wie Zwickau.
Zuletzt hat BYD seine Flotte an Schiffen aufgerüstet für die nächsten Jahre, um den weltweiten Bedarf an Autos zu decken, die derzeit noch vor allem in China gebaut und dann exportiert werden müssen.
