VW: So schlägt sich der ID Polo im 1000 km Test

VW ID Polo Trend

Eigentlich ist der ID Polo ein „klassischer“ Kleinwagen für Stadt und Überland, doch die neue Plattform soll sich mit dem großen 52 kWh Akku auch für die Langstrecke eignen. Über 300 Kilometer kann man am Stück mit einer Ladung schaffen. Aber wie schlägt sich der ID Polo auf einer wirklich langen Fahrt?

Bjorn Nyland testet üblicherweise die großen Fahrzeuge der meisten Hersteller, denn es mangelte bislang vor allen Dingen an attraktiven elektrischen Kleinwagen. Nun hat sich der ID Polo beweisen müssen, ist unter anderem die 1.000 Kilometer Route gefahren, die Nyland üblicherweise für alle Testberichte zurücklegt.

Erledigt wurde diese Aufgabe vom ID Polo in einer Zeit von 10:45 Stunden, dabei konnten Konkurrenten wie Renault 5 und Kia EV2 knapp geschlagen werden. Was mich jedoch negativ überrascht hat, ist der Verbrauch von satten 23,4 kWh. Die Bedingungen wie nasse Straße, Winterreifen und 8° durchschnittliche Temperatur spielten dabei jedoch eine Rolle.

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Winterliche Bedingungen machen es dem ID Polo schwieriger

Die beiden erwähnten Konkurrenten haben jedoch laut Tabelle weniger genommen, der Renault 5 lag bei 21,6 kWh und selbst das eckige SUV aus Südkorea hat mit 24,1 kWh gar nicht so viel mehr benötigt.

Insgesamt schlägt sich der ID Polo jedoch gut, obwohl es ein Kleinwagen von nur vier Metern ist. Fahrzeuge wie der ID.3 Pro Facelift, der Skoda Elroq 60, BYD Atto 3 Evo oder der alte BMW iX3 waren bei diesem Test nicht viel schneller am Ziel.

Bei 90 km/h kommt Nyland für den ID Polo auf 15,4 kWh Verbrauch, da liegt ganz klar der Sweetspot des kleinen Stromers. Dennoch zeigen auch hier Modelle wie Kia EV2, Mercedes CLA oder Xpeng P7+, dass größere oder schlechter geformte Autos effizienter sein können.

Es zeigt sich auch hier, dass der Winter einen großen Einfluss auf Verbrauch und Reichweite immer noch haben kann. Und dann macht ein elektrischer Kleinwagen, der sich im Sommer noch gut und gerne bewegen lässt, auf der Autobahn schon deutlich weniger Spaß.

Lesenswert: MG Go: Elektro-Kleinwagen ab 2027 direkt aus Europa – wird Renault 5, ID Polo herausfordern

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1 Kommentar zu „VW: So schlägt sich der ID Polo im 1000 km Test“

  1. „Was mich jedoch negativ überrascht hat, ist der Verbrauch von satten 23,4 kWh. Die Bedingungen wie nasse Straße, Winterreifen und 8° durchschnittliche Temperatur spielten dabei jedoch eine Rolle.“
    BREAKING NEWS: VW hat es auch mit dem ID. Polo nicht geschafft, die Gesetze der Physik zu besiegen! Ein Unding! Untergang der deutschen Autoindustrie, wenn die nicht mal das können…

    Also jetzt mal im Ernst was sind das für Vergleiche?
    „Bei 90 km/h kommt Nyland für den ID Polo auf 15,4 kWh Verbrauch, da liegt ganz klar der Sweetspot des kleinen Stromers. Dennoch zeigen auch hier Modelle wie Kia EV2, Mercedes CLA oder Xpeng P7+, dass größere oder schlechter geformte Autos effizienter sein können.“
    Wir vergleichen jetzt einen Kleinwagen als Hatchback mit einem 5m+ Schiff wie dem P7+, die sich stromlinienförmig im Wind ducken und fassen das dann unter „schlechter geformter Autos“ zusammen?
    Like das sind Grundlagen der Physik, das größere (längere) Autos rein aerodynamische effizienter sind…was soll den hier bahnbrechend gezeigt werden?

    Was der Artikel nicht erwähnt:
    Der angesprochene Renault 5, als Konkurrent der weniger verbraucht, war bei trockenem Wetter und 19°C unterwegs (Also quasi perfekte Bedingungen für den Verbrauch)
    Der angesprochene Kia EV2, als Konkurrent der weniger verbraucht, was bei ebenfalls trockenem Wetter und 15°C unterwegs.
    Beides wichtige Informationen die man mal eben einfach unter den Teppich fallen lässt im Kontext…ein Schelm wer böses dabei denkt…

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