Eine angebliche Fehlermeldung im Browser verlangt, einen Befehl zu kopieren und in die Windows-Eingabeaufforderung einzufügen: Mit dieser Masche namens ClickFix bringen Angreifer ihre Opfer dazu, Schadsoftware selbst zu installieren. Chrome erkennt solche kopierten Befehle jetzt und warnt euch vor dem Ausführen. Google hat die Funktion zusammen mit einer neuen KI-Prüfung für Betrugsseiten vorgestellt.

Kopiert ihr einen verdächtigen Befehl, entfernt Chrome persönliche Daten aus der Zwischenablage und lässt den Inhalt von Safe Browsing prüfen. Stuft der Dienst ihn als gefährlich ein, erscheint eine Warnung. Das ist nötig, weil der Download im Terminal an den bisherigen Schutzfunktionen des Browsers vorbeiläuft.
Gemini prüft Betrugsseiten in der Cloud
Die KI-Erkennung von Betrugsseiten lief bisher mit Gemini Nano lokal auf unterstützten Geräten. Jetzt übernimmt ein größeres Gemini-Modell auf Googles Servern, das mehr Maschen wie gefälschte Virenscanner erkennen soll. Seitentext überträgt Chrome laut Google nur bei deutlichen Betrugsmerkmalen und speichert ihn nicht.
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Chrome unterscheidet außerdem zwischen verdächtigen und gefährlichen Seiten. Für verdächtige Seiten gibt es eine neue, eigene Warnung, bekannte Schadseiten blockiert weiterhin der rote Warnbildschirm.
Alle Funktionen setzen den Erweiterten Schutz voraus, den ihr in den Sicherheitseinstellungen von Chrome aktiviert. Erst neulich hatte Google auch die Betrugserkennung in Google Messages in die Cloud verlagert.
SmartDroid.de als Quelle bei Google