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Acer-Vice President: Ultrabooks werden auf den Tablet-Markt drängen

Wenn es nachdem Hersteller Acer geht, dann ist das Jahr des Tablets bereits gelaufen und das zeigen zumindest die Verkaufszahlen von Honeycomb-Tablets auch eindeutig. Hier wäre mehr möglich gewesen, was vielleicht Amazon zu nutzen weiß und daher Tablets wie geschnitten Brot verkaufen können wird, denn es geht um mehr Faktoren als nur High-End-Hardware. Doch während Tablets in einer Identifikationskrise stecken und offenbar derzeit doch nur über digitale Inhalte verkauft werden können, gibt es noch weitere Faktoren die derzeit für Tablets sprechen.

Denn man bekommt leistungsstarke Geräte mit viel Mobilität und viel Akkulaufzeit, wenn wir uns nun mal auf die üblichen 10 Zoll Tablets einschießen. Nun könnt ihr ja mal im Notebook-Sektor nach Geräten schauen, die 400-500 Euro kosten und dafür 10 Stunden Akkulaufzeit, ein Gewicht von 500-700 Gramm und eine Gehäusetiefe von ca. 10 Millimetern bieten. Wir wahrscheinlich ziemlich schwierig und genau da setzt Vice President Scott Lin von Acer an.

[aartikel]B004X4QB84:right[/aartikel]Denn Ultrabooks bringen eine flache Gehäusetiefe mit, ziemlich wenig Gewicht, lange Akkulaufzeiten und High-End-Hardware. Zudem sind sie durch Windows derzeit tauglicher für den Massenmarkt, als Tablets mit Honeycomb. Ein weiterer und entscheidender Punkt für den Massenmarkt ist zudem, dass der Normalo von nebenan gern eine Tastatur hätte, um auch mal komfortabel ein Textdokument schreiben zu können. Klar, es gibt Zubehör für Tablets, doch der Normalo will nicht „basteln“. Zudem meinte Lin, dass Tablets eher zum konsumieren von Inhalten gefertigt sind und eben weniger zum erstellen, daher hätten Maus und Tastatur eine größere Chance als Touchscreen.

In meinen Augen lässt sich ziemlich schwer prognostizieren ob Ultrabooks überhaupt verkauft werden können und dann noch, ob sie entweder in den Tablet- oder Notebook-Markt drängen werden. Immerhin wird man zur Einführung der neuen Geräteklasse fast das doppelte beim Preis auf den Tisch legen müssen, was für den angesprochenen Normalo definitiv zu viel ist und für meinen Geschmack einen größeren Absatz der Geräte verhindern wird. (via)