Die kommenden Googlebooks zeigten sich bisher fast ausschließlich in teuren Konfigurationen. Ein kanadischer Händler hat nun kurzzeitig eine deutlich schlankere Variante des Asus-Modells online gestellt. Die Produktseite bei PC-Canada liefert mittlerweile einen 404-Fehler, die japanische Seite GbookHub hatte die Daten vorher gesichert.
Der Eintrag nennt das CX9406CAA-DSU51T-CB mit Intel Core Ultra 5 325, 16 GB LPDDR5X, einer 512 GB großen NVMe-SSD und einem 14-Zoll-Touchdisplay. Aufgerufen wurden 1.915,99 kanadische Dollar, umgerechnet rund 1.190 Euro.
Asus hatte bislang nur höhere Ausstattungen erkennen lassen. Die Energy-Star-Datenbank und Geekbench zeigten einen Core Ultra 5 325 mit 32 GB RAM sowie einen Core Ultra 7 355 mit 64 GB RAM. Der neue Fund ergänzt eine dritte Stufe, die ausgerechnet beim Massenspeicher nicht spart. Das Gehäuse kennt ihr schon länger, es war über den iF Design Award aufgetaucht.
SmartDroid.de bei Google folgenAcer landet mit einem vergleichbaren Gerät ähnlich hoch. Händlereinträge nannten dort zuletzt rund 1.150 Euro, allerdings mit 16 GB RAM und nur 256 GB SSD, dafür mit einem 14-Zoll-OLED in 2,8K und 120 Hz. Die Acer-Seite verschwand ebenfalls kurz nach der Entdeckung, und Händler tragen vor dem Marktstart regelmäßig Platzhalter ein, deshalb alles mit der üblichen Prise Salz genießen.
Asus folgt mit der Staffelung Googles eigener Ansage, wonach die erste Generation absolutes Premium wird und die Preise erst später sinken. Bei den aktuell hohen Speicherpreisen wirken 16 GB RAM eher wie Kalkulation als wie Sparsamkeit.
Google lädt am 15. September Medien nach New York, laut Einladung mit Keynote, Hands-on-Stationen und der Erlaubnis, die Geräte zu benchmarken. Dort dürfte auch der offizielle Name des Systems fallen, das bislang nur aus Leaks als Aluminium OS bekannt ist. Preise nennt Google weiterhin nicht. Wer bisher 400 Euro für ein Chromebook ausgegeben hat, gehört fürs Erste nicht zur Zielgruppe.
