Build Your Dreams – dazu gehört bei BYD inzwischen auch Mitspracherecht im europäischen Automarkt. Nun will man in den ACEA-Verband rein, was bei der Konkurrenz nicht so gut ankommt.
BYD will in Europa mitreden und das nicht allein über Verkaufszahlen. Mit dem eigenen Werk in Ungarn scheint man bei BYD das Gefühl zu haben, auch politisches Mitspracherecht im europäischen Wirtschaftsraum erhalten zu müssen. Man hat beim ACEA die Aufnahme beantragt.
BYD wäre das erste chinesische Mitglied und es ist ein weiterer Schritt der chinesischen Automobilindustrie, die gerade rasant wächst und die Welt erobern möchte. Innerhalb der ACEA regt sich laut Berichten bereits Widerstand gegen den Beitritt von BYD, da einige Mitglieder eine Gefährdung ihrer eigenen Interessen befürchten.
Da steht man nun jedenfalls vor einer großen Entscheidung. Eigentlich will keiner, dass die Chinesen jetzt auch direkt in dieser Industrie in Europa mitreden können. Aber eine faire Gleichbehandlung der Hersteller muss natürlich gegeben sein. Vor allem dann, wenn BYD in Europa produziert und damit ein Teil der europäischen Automobilindustrie wird.
