BYD macht seinen Great Han offiziell, eine vollelektrische Limousine mit einer Länge von 5,2 Meter und bei den technischen Daten eine ganz klare Ansage an Mercedes EQS bzw. kommende S-Klasse Elektro. Allerdings ist wie immer fraglich, ob BYD das Fahrzeug nach Europa bringt, was uns heute noch keiner sagen kann.
Great Han (oder auch Da Han) wäre zumindest kein guter Name, da müsste man sich meines Erachtens schon was anderes überlegen. Ansonsten gibt es natürlich das Premium-Publikum in Europa, das bislang zum 7er BMW oder auch der S-Klasse gegriffen hat. Nun kommt eine vollelektrische Alternative dazu.
Und wie könnte es anders sein, bedient mal wieder BYD auch diese Zielgruppe. Der chinesischeb Marke ist es völlig egal, ob billiger Kleinwagen, Sportwagen auf Porsche-Level oder Luxus-Limousine, bedienen kann man offensichtlich wirklich jede Kundengruppe. Das ist durchaus beeindruckend.
SmartDroid.de bei Google folgen
Die neue Limousine beschleunigt in nur 3,3 Sekunden auf 100 km/h und erst bei maximal 270 km/h ist Feierabend. Wenn das nicht nach deutscher Autobahn klingt? Nach den chinesischen Normwerten erreicht Great Han eine maximale Reichweite von 1008 Kilometern. Könnten im WLTP-Land zwischen 800 und 900 sein.
Gebremst wird trotz des hohen Gewichts von 100 auf 0 km/h in weniger als 33 Metern. Die Beschleunigung von 100 auf 150 km/h ist wiederum mit 3,2 Sekunden nicht von schlechten Eltern. Linke Spur, ich komme.

Auch im Innenraum legt BYD mit einer neuen Lösung nach und packt in die Flaggschiff-Elektroautos sowie Range-Extender bzw. Hybride ein frisches Bildschirmkonzept. Kennt man schon von Xiaomi und BMW, hier kommt nun ein über ein Meter breites Head-Up-Display direkt an der Windschutzscheibe zum Einsatz. Dazu gibt es einen riesigen Touchscreen für Fahrer und Beifahrer.

Für die hohe Reichweite muss BYD eine deutlich über 100 kWh große Batterie verbauen, die sich dank Flash-Charging außerdem in maximal neun Minuten auf 97 Prozent laden lässt. An diesem Punkt ist ein besonders großer Unterschied zu Mercedes und Co hergestellt. Die notwendigen Ladesäulen baut BYD inzwischen auch in Europa auf.

Die 250 € in ein gewinnbringendes System zu investieren muss man erstmal als Rücklage haben. Wenn man von Grundsicherungsgeld auch einen kleinen Betrag nicht ansparen könnte, hat man solche Möglichkeiten nicht.