Chrome Auto Browse: Gemini Spark soll mit euren gespeicherten Passwörtern surfen

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Bild: Google

Wohnungsbesichtigungen anfragen, Flugoptionen recherchieren: Solche Web-Erledigungen soll Gemini Spark künftig direkt in eurem Chrome übernehmen. Googles KI-Agent, seit der Vorstellung im Mai als Hintergrunddienst für zeitgesteuerte Aufgaben unterwegs, bekommt dafür Zugriff auf eingeloggte Konten und im Browser gespeicherte Passwörter.

Video: Google

Spark klickt jetzt in Chrome

Bisher surfte Spark über einen entfernten Browser auf Googles Servern. Der bleibt, dazu kommt jetzt Auto Browse, die agentische Funktion, die Google Anfang des Jahres in Chrome eingebaut hat. Ist der Zugriff freigegeben, markiert Chrome oben in der Leiste, dass Gemini und Auto Browse aktiv sind.

Bezahlvorgänge und andere sensible Schritte gibt der Agent an euch zurück. Gegen sogenannte Prompt Injection, also versteckte Anweisungen auf Webseiten, soll der Browser abgesichert sein. Details dazu nennt die Ankündigung nicht, sie verweist nur auf einen Beitrag zur Sicherheitsarchitektur.

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Über 160 Länder mehr, Europa aber nicht dabei

Parallel öffnet Google den Zugang zu Spark für Abonnenten von Google AI Pro in über 160 weiteren Ländern. Laut Support-Dokumentation bleiben der Europäische Wirtschaftsraum, die Schweiz, Großbritannien und Nigeria ausgeschlossen. Spark ist hierzulande also weiter gesperrt, auch mit bezahltem KI-Abo, und läuft ohnehin bislang nur auf Englisch. Die Chrome-Anbindung startet zunächst nur in den USA und nur auf dem Desktop, einen Termin für weitere Regionen nennt Google nicht.

Ins Bild passt das ohnehin: Google löst Gemini gerade Stück für Stück aus dem eigenen Fenster. Auf dem Mac testet die App eine systemweite Diktierfunktion und einen mitdenkenden Mauszeiger, im Browser klickt der Agent jetzt selbst.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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