Für die meisten chinesischen Autohersteller muss das entscheidende Ziel für den Erfolg in Europa sein, dass sie nicht mehr wie chinesische Autohersteller wirken. Das klingt erst mal komisch, doch wird von Xpeng, BYD und anderen Marken immer wieder exakt so geäußert.
Der Hintergrund ist, dass die Kunden in Europa sehr gerne ihre heimischen Automarken kaufen und wohl unbedingt das Gefühl brauchen, dass die Automarke „dazugehört“. Hyundai und Kia sind da ein gutes Beispiel, auch Toyota hat das geschafft. Das sind zwar Südkoreaner und Japaner, aber sie wirken auf uns nicht mehr fremd, sie gehören mit dazu.
Im Endeffekt geht es auch hierbei darum, sich in den Markt nahtlos zu integrieren. Heute wird das über Design, Software, Service und Handel geleistet, aber auch durch die Produktion. Xpeng hat sich selbst zum Ziel gesetzt, für deutsche Kunden sehr deutsch und weniger chinesisch zu wirken, darin sieht man einen Grundbaustein für eine erfolgreiche Zukunft.
SmartDroid.de bei Google folgen„Das ist unser Anspruch, so wollen wir sein. Wir können dorthin kommen, wenn wir beispielsweise eine hohe Zuverlässigkeit bieten und realistische Ansprüche und Ziele kommunizieren.“
Xpeng geht sehr bewusst auf deutsche Kunden zu, hat das eigene Marketing angepasst und will Werte wie Zuverlässigkeit ausstrahlen. Um die eigene Qualität zu untermauern, gibt es ab Werk eine Fahrzeuggarantie von sieben Jahren. Ersatzteile sind auch schon kein Problem mehr, nach eigenen Angaben betrug die Lieferquote im Jahr 2025 rund 95 Prozent.

So richtig gut könnte man mit dem neuen L03 bei deutschen Kunden ankommen. Das kompakte SUV wirkt hochwertig und fair eingepreist, die Einstiegshürde ist hier mit rund 36.000 Euro jedoch eine ganze Ecke niedriger als bei den bisherigen Xpeng-Modellen.
Xpeng hat meines Erachtens außerdem den Vorteil, dass man mit VW in China zusammenarbeitet und deshalb durchaus präsent in den Medien ist. Nun will Xpeng jedoch nicht allein dort erfolgreich sein, sondern die fortschrittliche Technik nach Europa bringen. Nach Meinungen der Xpeng-Leute ist technisch führend, was gerade aus China kommt. (via t-online)
SmartDroid.de als Quelle bei Google„Die Elektromobilität, die aus China kommt, ist aus meiner Sicht weltweit führend. Die Produkte sind zu einem großen Teil besser als das, was in Europa oder der westlichen Hemisphäre produziert wird.“

Ich habe mir ein paar chinesische Modelle angesehen. Sehr modern, teils verspielte Innenräume, nicht wirklich günstig, aber dafür teilweise eine bessere Ausstattung. Aber eine Gemeinsamkeit haben die chinesischen Modelle alle: Sie sind nicht sparsam. Weil sie nicht effizient sind, müssen sie schnell laden, weil die Reichweite einfach nicht stimmt. Dann fahre ich lieber ein effizientes Auto und lade seltener.
das stimmt aber nicht. Fahre selber einen Xpeng G6 und lade auf Langstrecke (mit gleichen Hänger) bei ca. 1000km 2-3x weniger als beim ID4.
der Verbrauch ist um einiges Geringer auch in der Innenstadt und der Preis ist einfach um ein vielfaches geringer als ein vergleichbarer Deutscher/europäer
Sorry, aber für Xpeng ist das zumindest nicht zutreffend. Es sind vielleicht nicht die allersparsamsten aller verfügbaren BEV, aber die genannte Sparsamkeit ist auch nur ein Aspekt der ganzen Vor- & Nachteile, die man betrachten sollte. Ich fahre einen Xpeng P7 Performance aus 2024, also noch 400 Volt und bin sehr zufrieden mit dem Verbrauch für diese Rakete.